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Nach der Explosion einer Autobombe und einem Selbstmordanschlag am vergangenen Samstag in Stockholm hat die Polizei  noch keine Hinweise auf mögliche Helfer oder Mittäter.

Stockholm: Polizei fahndet nach Anschlag nach Helfern

Stockholm - Die schwedische Polizei hat noch keine möglichen Helfer oder Mittäter des Stockholmers Selbstmordattentäters aufgespürt. Das FBI hat seine Analysen des Sprengstoffs inzwischen abgeschlossen.

Fünf Tage nach dem Anschlag vom Samstag sagte der Fahndungschef der Sicherheitspolizei Säpo, Anders Thornberg, am Donnerstag, es gebe weder Festnahmen noch “konkret Verdächtige“.

Bei dem Anschlag am Samstag in der Stockholmer Einkaufszone hatte sich ein 28-jähriger Schwede irakischer Abstammung in die Luft gesprengt. Bei der Explosion seines Autos wenige Minuten vorher wurden zwei Passanten leicht verletzt.

Die Polizei hält es weiter für möglich, dass es Helfer bei der Vorbereitung des Anschlags gegeben hat, sagte Thornberg. Sieben Bombenexperten der US-Bundespolizei FBI haben ihre Analyse des Sprengstoffs, der bei dem toten Attentäter Taimur Abdulwahab al-Abdali gefunden worden war, weitgehend abgeschlossen. “Das FBI ist auf diesem Gebiet weltweit klar führend“, sagte Thornberg, wollte aber keine Angaben über die Ergebnisse machen.

Als offen gilt vor allem, ob und wie al-Albadi möglicherweise mit einem irakischen Zweig des Terrornetzwerkes Al-Kaida zusammengearbeitet hat. Nach den schwedischen Angaben ist das britische Scotland Yard eng in die Fahndung eingebunden, weil der Attentäter bis zum Anschlag fast zehn Jahre in der englischen Stadt Luton gelebt hatte. Thornberg wies Kritik an zu spätem Eingreifen der Behörden zurück, weil eine Droh-Mail des Selbstmordattentäters an die Säpo erst nach vier Stunden gelesen wurde. Sie war zehn Minuten vor der ersten Detonation eingegangen.

dpa

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