Weitere Anschläge auf Ikea-Filialen angedroht

Dresden - In den nach dem Sprengstoffanschlag auf eine Dresdner Ikea-Filiale aufgetauchten Bekennerschreiben wird angeblich mit weiteren Anschlägen gedroht. Das LKA Sachsen wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren.

Das berichteten am Freitag übereinstimmend zwei Dresdner Zeitungen. Das berichteten am Freitag übereinstimmend zwei Dresdner Zeitungen. In den nach dem Sprengstoffanschlag auf eine Dresdner Ikea-Filiale aufgetauchten Bekennerschreiben wird angeblich mit weiteren Anschlägen gedroht. Das berichteten am Freitag übereinstimmend zwei Dresdner Zeitungen. Der “Dresdner Morgenpost“ zufolge gehen die Ermittler allerdings davon aus, dass es sich bei dem Verfasser der Schreiben wohl um einen Trittbrettfahrer handele. Das sächsische Landeskriminalamt (LKA) wollte die Berichte weder bestätigen noch dementieren. Aus ermittlungstaktischen Gründen könne derzeit nichts dazu gesagt werden, teilte eine Sprecherin auf dapd-Anfrage mit.

Nach einem Bericht der “Dresdner Neuesten Nachrichten“ ging auch bei der Zeitung ein Bekennerschreiben ein. Darin fordere der Verfasser einen achtstelligen Euro-Betrag. Sollte seine Forderung binnen sieben Tagen nicht erfüllt werden, werde es weitere Anschläge geben.

Laut “Dresdner Morgenpost“ wird mit Anschlägen auf Ikea-Filialen in Hannover, Hildesheim, Bremen und Göttingen gedroht. Die Ermittler hatten Mitte der Woche mitgeteilt, dass mehrere nahezu gleichlautende Schreiben an die Polizei und Ikea verschickt wurden. Einzelheiten nannten die Fahnder nicht.

Seit dem Anschlag gingen 28 Hinweise beim LKA ein, darunter zehn durch die Schilderung des Falls in der ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY ... ungelöst“. Ein entscheidender Tipp, der zur schnellen Lösung des Falls führe, sei vermutlich aber nicht dabei, sagte die LKA-Sprecherin.

Der Sprengsatz war am Freitag vor Pfingsten in dem Möbelhaus in Dresden explodiert. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Eine 20-köpfige Sonderkommission fahndet nach dem mutmaßlichen Täter.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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