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Der Frachter "Baltic Ace" (Archivfoto) kollidierte mit einem Containerschiff

Keine Hoffnung auf Überlebende

Nordsee-Schiffsunglück: Wohl elf Tote

Amsterdam - Ein Schiffsunglück vor der niederländischen Nordseeküste hat vermutlich elf Seeleute das Leben gekostet. Sechs Matrosen gelten noch als vermisst, sie haben wohl nicht überlebt.

Fünf Menschen konnten nach der Kollision zweier Frachtschiffe am Mittwochabend nur noch tot geborgen werden, sechs Matrosen galten danach noch als vermisst. Die niederländische Küstenwacht brach die Suche nach ihnen aber am Donnerstag ab. Angesichts der eisigen Wassertemperaturen und der Zeit, die seit dem Unglück am Mittwoch vergangen sei, gebe es keine Hoffnung mehr, sie noch lebend zu finden, sagte Sprecher Peter Westenberg.

Der 148 Meter lange, mit Autos beladene Frachter „Baltic Ace“ war am Mittwoch bei Dunkelheit mit dem 134 Meter langen Containerschiff „Corvus J“ kollidiert und gesunken. Auch die „Corvus J“ wurde schwer beschädigt, die Gefahr, dass sie untergeht, bestand aber nicht. Das Unglück ereignete sich 65 Kilometer vor der Küste der südlichen Niederlande. 13 Menschen konnten lebend aus dem eiskalten Wasser gerettet werden. Die genaue Unglücksursache war laut Küstenwacht zunächst nicht bekannt.

Die „Baltic Ace“ war auf dem Weg von Zeebrügge in Belgien nach Kotka in Finnland, die „Corvus J“ fuhr von Grangemouth in Schottland nach Antwerpen in Belgien. Die Besatzung der „Baltic Ace“ kam aus Bulgarien, Polen, der Ukraine und den Philippinen.

dapd

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