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In dieser öffentlichen Toilette suchte der Norweger nach dem Handy seines Freundes.

Suche nach Handy

Norweger springt in öffentliches Klo und sitzt fest

Drammen - Auf der Suche nach dem Handy eines Freundes ist ein Norweger kurzerhand in eine öffentliche Toilette hinabgestiegen und schaffte dann den Weg nach oben nicht mehr.

"Ich habe eine Stunde dort unten gesessen, ich hatte Panik", erzählte der 20-jährige Cato Berntsen Larsen nach seiner Rettung durch die Feuerwehr in Drammen bei Oslo am Freitag der Zeitung "VG".

Zuerst hätten sie noch versucht, das verschwundene Telefon mit einem Stock herauszuangeln, sagte er. "Aber das hat nicht funktioniert, deshalb bin ich reingesprungen." Unten im Toilettentank fand er zwar kein Handy, dafür allerlei sonstige Dinge - der "VG" zufolge wird die öffentliche Toilette nur einmal jährlich komplett geleert. Auf seinem Körper seien "Tiere" herumgekrabbelt, erzählte Larsen.

"Ganz schön voll da unten"

Überwältigt von Übelkeit versuchte der junge Mann dann vergeblich, sich wieder nach oben zu ziehen und entschied schließlich, die Feuerwehr zu rufen. Die vierköpfige Einsatzmission rückte der Toilette mit einer Kettensäge zu Leibe und schnitt einen Teil des Plastiksitzes heraus, sodass Larsen wieder herausklettern konnte.

Für die Feuerwehrleute war der Einsatz eine Premiere, wie eine Sprecherin sagte. "Ganz schön voll da unten", sagte sie über die Toilette. Der volle Körpereinsatz des Mannes schien allerdings umsonst gewesen zu sein: Das Handy konnte nicht gerettet werden.

AFP

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