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Oeystein Maeland zieht Konsequenzen aus dem Kommissionsbericht.

Fehler vor Breivik-Attentat

Norwegens Polizeichef tritt zurück

Frankfurt/Main - Der norwegische Polizeichef Oeystein Maeland ist als Konsequenz aus dem Kommissionsbericht über die Anschläge vor einem Jahr in Oslo und Utöya zurückgetreten.

Eine unabhängige Expertenkommission hatte der Polizei schwere Fehler bei der Reaktion auf die vom geständigen Attentäter Anders Breivik begangenen 77 Morde vorgeworfen.

Justizministerin Grete Faremo teilte den Rücktritt Maelands in einer norwegischen Fernsehdebatte am Donnerstagabend mit, berichtete die britische BBC. Maeland habe erklärt, er könne sein Amt nicht ohne das Vertrauen der Ministerin ausüben. „Falls das Ministerium und andere politische Autoritäten diese Angelegenheit nicht eindeutig klären, wird es für mich unmöglich, weiterzumachen“, zitierte die BBC aus einer Erklärung Maelands.

Nach der Veröffentlichung des Kommissionsberichts am Montag waren in Norwegen auch Forderungen nach personellen Konsequenzen im Kabinett von Ministerpräsident Jens Stoltenberg laut geworden. Das Urteil im Prozess gegen Breivik soll am 24. August verkündet werden.

dapd

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