Notarzt stirbt bei Absturz eines Rettungshubschraubers

- Hohnstorf - Beim Absturz eines ADAC-Rettungshubschraubers in den Elbe-Seitenkanal beim niedersächsischen Hohnstorf ist am Montag ein 36 Jahre alter Notarzt getötet worden. Taucher konnten die Leiche erst nach Stunden in dem unter Eisschollen verschwundenen Wrack bergen. Der 35-jährige Pilot und ein 40-jähriger Rettungssanitäter konnten sich befreien und die Böschung hinaufkriechen. Sie wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Unglücksursache war am Abend noch unklar.

<P>Die am Uelzener Krankenhaus stationierte Maschine "Christoph 19" aus dem Jahr 1991 hatte am Morgen einen Patienten nach Hamburg gebracht. Auf dem Rückflug stürzte der Hubschrauber in den rund 4,50 Meter tiefen Kanal. Ein Jogger beobachtete den Unfall und alarmierte Anwohner in einem eineinhalb Kilometer entfernten Haus. Stunden später wurde das Wrack mit einem Kran geborgen. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig nahmen Ermittlungen auf.</P><P>Der ADAC zeigte sich "bestürzt" über das Unglück. "Wenn Menschen, die Verunglückten helfen, selbst verunglücken, ist das besonders tragisch", sagte Präsident Peter Meyer. In der ADAC-Luftrettung war es bisher 1971 und 1974 zu Unfällen mit Toten gekommen. Die Flotte der gelben Luftretter umfasst bundesweit 35 Hubschrauber.</P>

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