NRW: 30.000 Tiere wegen Geflügelpest getötet

Gütersloh - In Nordrhein-Westfaen ist wieder eine Geflügelpest ausgebrochen. Es handelt sich zwar nicht um den gefährlichen Virus H5N1, der vor fünf Jahren um sich gegriffen hat, trotzdem wurden 30.000 Tiere getötet.

Aus Angst vor der Ausbreitung der Geflügelgrippe sind in Ostwestfalen bislang mehr als 30 000 Tiere getötet worden. Bis Dienstagabend sollen weitere mehr als 30 000 Tiere gekeult werden, teilte die Kreisverwaltung Gütersloh am Montag mit. Bislang seien vier Betriebe mit insgesamt fünf Standorten betroffen.

Die Tiere seien allerdings nicht an dem gefährlichen Virus vom Typ H5N1 erkrankt, der vor fünf Jahren auch schwere Erkrankungen bei Menschen zur Folge hatte. Im ganzen Landkreis gebe es 3,5 Millionen Stück Geflügel. Schwerpunkt der Seuche ist der Süden um die Stadt Rietberg. Bis Dienstag gilt ein strenges Transportverbot für Geflügel aus fünf Kommunen des südlichen Kreisgebietes.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Feuerinferno: Noch 27 gefährliche Hochhäuser entdeckt
Der ausgebrannte Grenfell Tower ist kein Einzelfall. Experten finden immer mehr Hochhäuser mit unzureichendem Brandschutz. In London verlassen deshalb Tausende Menschen …
Nach Feuerinferno: Noch 27 gefährliche Hochhäuser entdeckt
Von China ausgeliehene Pandas Träumchen und Schätzchen landen in Berlin
Die Pandas sind unterwegs zum Berliner Zoo: In einer Frachtmaschine hocken "Träumchen" und "Schätzchen" in zwei Transportboxen neben einer Tonne Bambus. Können die …
Von China ausgeliehene Pandas Träumchen und Schätzchen landen in Berlin
Feuergefahr vertreibt 4000 Menschen aus Hochhäusern in London
Der ausgebrannte Grenfell Tower ist kein Einzelfall. Experten finden immer mehr Hochhäuser mit unzureichendem Brandschutz: In London verlassen deshalb Tausende Menschen …
Feuergefahr vertreibt 4000 Menschen aus Hochhäusern in London
Nach drei Jahren hat Bahnhof Münster wieder eine Empfangshalle
Ihren größten Bahnhofsneubau seit mehreren Jahren hat die Bahn am Samstag in Münster eröffnet. Drei Jahre hatte der Bau des neuen Empfangsgebäudes gedauert.
Nach drei Jahren hat Bahnhof Münster wieder eine Empfangshalle

Kommentare