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Corona-Regeln in NRW: Diese Bußgelder drohen jetzt bei Verstößen

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Von: Clara Marie Tietze

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2G-Regel
Ein Aufkleber an einer Glastür weist auf die 2G-Regel hin. © Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

NRW verschärft ab diesem Mittwoch die Corona-Regeln. Auch die Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Verordnung sind deutlich angehoben worden. Wo jetzt 2G, 2G-Plus oder 3G gilt.

Update vom 24. November 2021: Nordrhein-Westfalen (NRW) verschärft auch die Strafen gegen Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Ab Mittwoch (24. November) ist ein neuer Bußgeldkatalog in Kraft, bis zu 5.000 Euro drohen bei entsprechenden Verstößen. Eine Übersicht:

Corona-Verstöße - Diese Strafen gelten jetzt in NRW

Verstoß gegen die Maskenpflicht150 Euro (zuvor 50 Euro)
Verstoß gegen von Veranstaltern gegen die G-Regeln1.000 Euro
Verstoß bei Teilnahme von Menschen an Veranstaltungen ohne Einhaltung der G-Regeln250 Euro
Teilnahme an einer Veranstaltung mit einem gefälschten oder fremden Test- oder Immunisierungsnachweis1.000 Euro
Veranstalter mit einem gefälschten oder fremden Test- oder Immunisierungsnachweis2.000 Euro
Veranstalter: Unterlassen einer Kontrolle der Test und Immunisierungsnachweise2.000 Euro (zuvor 500 Euro)
Ausstellen eines Testnachweis ohne Test2.000 bis 5.000 Euro
Ausstellen eines Testnachweis ohne Anmeldung durch Arbeitgeber1.000 bis 5.000 Euro
Verstoß bei nicht rechtzeitig angetretener Quarantäne250 Euro Bußgeld für die zur Quarantäne verpflichtete Person
Empfang von Besuch bei Quarantäne250 Euro Bußgeld für die zur Quarantäne verpflichtete Person

Bei Verstößen gegen die Corona-Fleischwirtschaftsverordnung droht Unternehmen, die Personen ohne vorherigen und regelmäßige Testung einsetzen, ein Bußgeld von 1.000 bis Euro. Verstöße gegen die Dokumentationspflicht in diesem Zusammenhang können mit 1.000 bis 2.500 Euro Strafe belegt werden.

Die Inzidenz in NRW liegt aktuell bei 249,7. In den vergangenen 24 Stunden sind 7.825 positive Corona-Tests und 32 Todesfälle an das Robert-Koch-Institut gemeldet worden. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums bei 3,96.

Neue Corona-Regeln in NRW: Weihnachtsmärkte, Clubs und ÖPNV - wann 2G gilt und wann 3G

Erstmeldung vom 23. November 2021

Düsseldorf - Vergangenen Donnerstag haben die Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel und dem zukünftigen Bundeskanzler Scholz neue Regeln für die Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Dabei geht es vor allem um die Ausweitung der 2G- und 3G-Maßnahmen. Nun hat auch Nordrhein-Westfalen seine Regelungen angepasst.

So stellte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Dienstag vor: Im gesamten Freizeitbereich soll ab Mittwoch, den 24. November 2021 die 2G-Regelung gelten. Konkret gelte 2G für:

Corona in NRW: Ab Mittwoch 2G- und 3G-Regeln

Für Einrichtungen, in denen ein hohes Infektionsgeschehen zu erwarten ist, gilt ab Mittwoch sogar die 2G-Plus-Regel. Davon betroffen sind folgende Bereiche:

Neue Corona-Regeln: 2G und 3G in NRW ab Mittwoch, 24. November

In diesen Bereichen müssen auch geimpfte und genesene Personen einen negativen Testnachweis vorlegen. Ob es sich hierbei um einen überwachten Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) handelt, ist zunächst egal. Von dieser Regelung ausgenommen sind Minderjährige sowie Personen, für die es laut Robert-Koch-Institut keine Impfempfehlung gibt und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Diese Regelungen gelten laut Gesundheitsminister Laumann unabhängig von der aktuellen Hospitalisierungsrate. Nur wenn diese über einen Wert von 6,0 steigt, will das Kabinett laut Laumann neu über das weitere Vorgehen beraten.

Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen: Hier gilt ab Mittwoch 2G und 3G

Zudem gilt ab Mittwoch, den 24. November die 3G-Regel auch in folgenden Bereichen:

Auch können die Kommunen in gewissem Maß selbstständig Maßnahmen beschließen, etwa die Maskenpflicht in der Innenstadt, so Laumann.

Aktuell schauen Politiker und Mediziner besorgt auf das kommende Weihnachtsfest. Eine neue Umfrage hat ergeben, dass der Anteil positiver Corona-Tests deutlich angestiegen ist.

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