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Die Tochter des Korean-Air-Chefs, Cho Hyun Ha, bittet jetzt um Milde.

Im Flugzeug ausgeflippt 

Nussaffäre: Tochter von Airline-Chef einsichtig 

Seoul - Wegen ihres Wutanfalls an Bord eines Flugzeugs wurde sie zu einem Jahr Gefängnis verurteilt: Jetzt hat die Tochter des Korean-Air-Chefs, Cho Hyun Ha, eine Berufungsinstanz um Milde gebeten.

Zum Auftakt des Prozesses in Seoul entschuldigte sich die 40-jährige Cho am Mittwoch für ihr Verhalten in der sogenannten Nussaffäre. Sie bitte das Gericht um Nachsicht, wurde sie von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert.

Ein Gericht hatte Cho im Februar wegen Verstoßes gegen das Flugsicherheitsgesetz sowie Einschüchterung des Bordpersonals für schuldig befunden. Cho war in einer Passagiermaschine von Korean Air in Rage geraten, als ihr eine Flugbegleiterin Macadamia-Nüsse in einer Tüte und nicht in einer Schale reichte. Nach einem heftigen Streit wurde das Flugzeug mit Ziel Seoul am 5. Dezember vergangenen Jahres von der Startbahn auf dem Flughafen John F. Kennedy in New York wieder zum Gate gezogen.

Ihr Anwalt sagte am Mittwoch, seine Mandatin räume die Anwendung von Gewalt ein. Doch treffe der Vorwurf nicht zu, sie sei für die Änderung der Flugroute verantwortlich gewesen und habe die Flugsicherheit gefährdet. Chos Verteidiger wie auch die Staatsanwaltschaft hatten Berufung eingelegt.

dpa

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