Thomas Hunsteger-Petermann Oberbürgermeister in Hamm mit Corona-Maske
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Stocksauer: Thomas Hunsteger-Petermann hält mit seiner Meinung zum Beherbungsverbot nicht hinterm Berg.

Corona-Regel trifft Menschen aus Hotspots hart

Oberbürgermeister schimpft über Beherbergungsverbot für Urlauber aus seiner Stadt: „Dummes Zeug“

Das Beherbergungsverbot für Touristen aus Hotspot-Gebieten gilt seit Freitag in beinahe allen Bundesländern. Ein Oberbürgermeister fand dazu jetzt deutliche Worte.

Hamm - „Ich halte das für ziemlich dummes Zeug“: Der (Noch-)Oberbürgermeister von Hamm (NRW), Thomas Hunsteger-Petermann hält das nun erlassene Beherbergungsverbot für Touristen aus Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 50 für „den völlig falschen Weg“*. Der Verwaltungschef jener Stadt, die nach einem Superspreading-Event Anfang September die bundesdeutsche Fallzahlen-Statistik anführt, spricht von „Kleinstaaterei“ und „Kollektivstrafe“. Das berichtet wa.de*.

Die Auswertung eines Corona-Tests dauere derzeit zwei bis vier Tage, sagte Hunsteger-Petermann, wenn die Vorgaben der Reiseländer überhaupt einen Sinn ergeben könnten, dann müssten Schnelltests anerkannt werden. Entschädigungsfragen blieben ungeklärt; Können Hammer ihre Reisen nun kostenfrei stornieren? *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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