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Krebserregende Stoffe in Fingerfarben gefunden.

Gefährliche Stoffe nachgewiesen

Ökotest: Finger weg von manchen Fingerfarben

Frankfurt/Main - Laut einer Studie sind von 16 verschiedenen Fingerfarben lediglich drei Ungefährdete dabei. Viele enthalten jedoch krebserregende und gefährliche Stoffe.

Die Hersteller von Fingerfarben versetzen diese nach einem Bericht der Zeitschrift "Ökotest" zum Teil mit gesundheitsgefährdenden Stoffen. In einem am Freitag vorab veröffentlichten Test aus der Februar-Ausgabe berichtete "Ökotest" von einer Fingerfarbe, die mit einem laut der geltenden EU-Norm nicht zulässigen Stoff haltbar geworden sei. Damit ist das Produkt dem Test zufolge nicht verkehrsfähig, dürfte also eigentlich nicht im Handel sein.

Die getesteten Farben beinhalten laut "Ökotest" noch weitere Schadstoffe. In zwei Fällen seien im Labor Nitrosamine in einer über dem Grenzwert liegenden Konzentration nachgewiesen worden. Nitrosamine wirkten demnach im Tierversuch krebserregend.

Nur drei der 16 untersuchten Stoffe sind okay

Eine weitere Fingerfarbe ist laut der Untersuchung ebenfalls nicht verkehrsfähig. Dort sei eine unzulässige Menge eines bedenklichen Farbbestandteils nachgewiesen worden, der im Hautkontakt toxisch wirken könne und im Verdacht stehe, Krebs zu erzeugen, berichtete "Ökotest". Insgesamt seien nur drei der 16 untersuchten Produkte zu empfehlen.

AFP

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