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Treffen am 6. Februar in Rom Papst Franziskus: Reinhard Kardinal Marx (l) und der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (r).

Ökumene ist ein Thema

Bedford-Strohm und Marx treffen Papst Franziskus

Hannover - Die Spitze der evangelischen Kirche in Deutschland wird am 6. Februar in Rom Papst Franziskus treffen. Ebenfalls bei der Privataudienz dabei ist der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx.

Die Begegnung sei „ein Meilenstein auf dem Weg zu einem ökumenisch gestalteten Reformationsjubiläum 2017“, teilte am Montag der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, mit. Bei dem Treffen mit Papst Franziskus solle unterstrichen werden, dass die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland eine besondere Verantwortung für den weiteren Weg der Ökumene wahrnehmen wollen.

„Ökumene herzlicher gegenseitiger Wertschätzung“

„Wir erleben in dem Land, aus dem die Trennungen der Reformationszeit hervorgegangen sind, heute eine Ökumene herzlicher gegenseitiger Wertschätzung. Diesen Geist bringen wir mit nach Rom“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende.

Papst Franziskus war im Oktober nach Schweden gefahren, um mit führenden Vertretern der Protestanten das Gedenkjahr zum 500. Reformationsjubiläum einzuläuten. Im südschwedischen Lund feierte er erstmals mit Vertretern des Lutherischen Weltbundes einen Gottesdienst. Das Oberhaupt der katholischen Kirche appellierte an die Christen, für ihre Einheit zu arbeiten.

dpa

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