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Hunderte Barrekl Rohöl flossen schon in den Yellowstone River. Ob der Nationalpark ebenfalls davon betroffen ist, bleibt noch abzuwarten

Ölteppich im Yellowstone River

Laurel - Im US-Staat Montana sind nach dem Bruch einer Pipeline hunderte Barrel Rohöl in den Yellowstone River geflossen. Insgesamt mussten 140 Menschen evakuiert werden.

Nach dem Bruch einer Pipeline sind im US- Staat Montana hunderte Barrel Rohöl in den Yellowstone River geflossen. Stromabwärts mussten nach Behördenangaben 140 Menschen wegen der Gefahr einer Explosion sowie wegen giftiger Dämpfe vorübergehend in Sicherheit gebracht werden. Gemeinden und Bewässerungsanlagen stellten die Entnahme von Wasser aus dem Fluss am Samstag ein. Teile des Ufers waren mit einer schwarzen Ölschicht bedeckt. Ein Sprecher des Pipeline-Betreibers ExxonMobil teilte mit, es seien etwa 750 bis 1.000 Barrel Öl aus der geborstenen Pipeline ausgetreten, bis sie nach etwa einer halben Stunde habe abgesperrt werden können. Ein Barrel entspricht 159 Liter. Einsatzkräfte bemühten sich, den Ölteppich mithilfe von Absperrvorrichtungen und absorbierenden Mitteln einzudämmen. Die Arbeiten erwiesen sich als schwierig, da der Yellowstone derzeit Hochwasser führt. Das Leck trat in der Nähe der Stadt Billings auf.

dapd

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