1. Startseite
  2. Welt

Video von wilder Après-Ski-Party: Österreich-Millionär sorgt für Corona-Eklat

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

„Runtastic“-Mitgründer Florian Gschwandtner im Sommer 2017 auf der Wiener Donauinsel.
„Runtastic“-Mitgründer Florian Gschwandtner (Archivbild) © Kurt Piles/Imago

Für Partyszenen mitten in der Omikron-Pandemie erhielt der Startup-Unternehmer viel Kritik. Nun gibt es eine Entschuldigung auf Instagram.

Kitzbühel/Tirol - Österreich kämpft mit einer neuen, von Omikron voran getriebenen Pandemie*-Welle – so wie viele europäische Länder. Als erstes hat das Land aber schon eine Impfpflicht auf der Zielgeraden.

Wegen der hohen Corona*-Zahlen stuft die deutsche Bundesregierung das Nachbarland seit 16. Januar wieder als Hochrisikogebiet ein. Vor Wintertourismus dorthin wird gewarnt. Skifahren ist zwar erlaubt, doch Gastro-Gäste dürfen nur sitzend essen und trinken, um Infektionen möglichst zu vermeiden. Eine klassische Après-Ski-Feier ist aktuell also nicht denkbar.

Après-Ski-Post auf Instagram: „Wie dumm kann man sein?!“

Das solche Parties dennoch stattfinden, erhält gerade an einem prominenten Beispiel viel Aufmerksamkeit: dem „Runtastic“-Mitgründer Florian Gschwandtner. Der 38-Jährige postete am Samstag einen entsprechenden Clip auf Instagram. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Inzwischen ist der Post gelöscht.

Im Netz kursiert das Video aber offenbar noch und ruft Ärger hervor. Im folgenden Tweet kommentiert der User: „Wie dumm kann man sein, inmitten der größten Pandemiewelle auch noch abzufeiern!?“

Österreich: „Runtastic“-Gründer nennt Après-Ski trotz Corona „Fehler“

Gschwandter hat seinen Insta-Clip inzwischen gelöscht - aber die Größe gehabt, sich in einem öffentlichen Folge-Post zu entschuldigen. „In der heutigen, für uns alle schwierigen Zeit, war es ein Fehler nach einem Skitag noch mit Freunden am Après Ski teilzunehmen. Es tut mir leid, meiner Vorbildfunktion hier nicht gerecht geworden zu sein, schrieb er.

Er fügte hinzu: „Allgemein möchte ich festhalten, dass ich in den letzten Tagen und Wochen den Eindruck gewonnen habe, dass alle Beteiligten in der Skiregion Kitzbühel stets bemüht sind, alle gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.“

Das Fitness-Unternehmen „Runtastic“ ging im Jahr 2015 für 220 Millionen Euro an Adidas, berichtet der Business Insider, österreichische Medien bezeichnen Gschwandtner als „Startup-Millionär“. In Österreich wurden am Wochenende fast 15.500 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages registriert, ein bisheriger Höchstwert für das Land. (frs) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion