Aus Geldnot

Bäuerin sucht als Domina Sklaven - für Feldarbeit

Wien - Aus Geldnot bot eine Bäuerin ihre Dienste als Domina an und suchte nach Arbeitssklaven - im wahrsten Sinne des Wortes, denn statt Lack und Leder erwartete die Männer etwas ganz anderes.

Die Österreicherin hatte als Domina in Anzeigen Arbeitssklaven gesucht. Statt der Erfüllung ihrer Lack-und-Leder-Träume wartete auf die Herren jedoch tatsächlich Feldarbeit. Und dafür mussten sie auch noch zahlen. Ein niederösterreichischer Polizeisprecher bestätigte am Montag einen Bericht der Zeitung „Heute“. Der Fall sei jedoch rund ein Jahr alt.

Die zweifache Mutter ließ ihre Kunden auf ihrem Bauernhof in der Nähe von St. Pölten mit Gummimaske Rasen mähen, nackt Holz stapeln, eine neue Heizung ein- und den Dachstuhl ausbauen. Bis einer ihrer Sklaven Betrug witterte und sie bei der Polizei anzeigte. Es hätten sich weitere Geschädigte gemeldet, berichtete der Sprecher. Die Frau wurde wegen illegaler Prostitution angezeigt. Ihre Kinder seien ihr vom Jugendamt abgenommen worden, sagte der Polizeisprecher.

dpa

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