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Omikron derzeit „keine akute Bedrohung“: Weitreichende Corona-Lockerungen in Österreich

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Von: Patrick Huljina

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Karl Nehammer bei einer Pressekonferenz in Wien.
Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) verkündete neue Corona-Lockerungen. (Archivbild) © Hans Punz/APA/dpa

Erleichterungen, „die der epidemiologischen Lage angemessen sind“. So nennt Bundeskanzler Karl Nehammer die neuen Lockerungen der Corona-Regeln in Österreich.

Wien - In Österreich sorgt Omikron derzeit ebenfalls für hohe Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Knapp 27.000 neue Fälle registrierten die Behörden von Montag auf Dienstag (8. Februar). Die stabile und berechenbare Situation in den Krankenhäusern biete allerdings die Möglichkeit, weitere Öffnungsschritte einzuleiten. Das erklärten Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).

Corona in Österreich: Omikron derzeit „keine akute Bedrohung“ – Lockerungen zum 12. Februar

„Die nächsten Öffnungsschritte finden ab 12. Februar statt“, verkündete Nehammer in einer Pressemitteilung. „Omikron stellt im Gegensatz zu vorherigen Corona-Wellen derzeit keine akute Bedrohung für unser Gesundheitssystem dar. Die Entwicklung auf Normal- und Intensivstationen ist stabil und ist keine Überforderung der medizinischen Kapazitäten“, so der österreichische Bundeskanzler. Die Lockerungen würden Erleichterungen bringen, „die der epidemiologischen Lage angemessen sind“. 

Die neuen Corona-Lockerungen in Österreich ab dem 12. Februar im Überblick:

Corona-Lockerungen in Österreich: Nehammer und Mückstein mahnen zur Vorsicht

Nehammer appellierte trotz der Lockerungen an die Vorsicht der österreichische Bevölkerung. „Tragen Sie Ihre FFP2-Maske nicht nur dort, wo sie ohnehin vorgeschrieben ist, sondern auch dann, wenn Sie unter vielen Menschen sind“, so der Kanzler. Er rief zudem erneut zu einer Corona-Impfung auf. Am vergangenen Samstag (5. Februar) ist in der Alpenrepublik ohnehin die allgemeine Impfpflicht in Kraft getreten.

Österreichs Gesundheitsminister Mückstein erklärte: „Trotz hoher Infektionszahlen, ist unser Gesundheitssystem aktuell vor einer Überlastung geschützt. Die aktuellen Prognosen ermöglichen uns daher Schritt für Schritt Lockerungen bei den Schutzmaßnahmen.“ Auch er mahnte allerdings weiterhin zur Vorsicht und bat darum, „weiter auf das bewährte Sicherheitsnetz mit FFP2-Masken zu setzen.“ (ph)

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