Österreich gibt Impfstoffe wieder frei

Wien - Österreich hat die wegen möglicher Verunreinigungen gesperrten Grippeimpfstoffe des Schweizer Pharmakonzerns Novartis wieder freigegeben.

Mit der Anwendung der vom Markt genommenen Chargen sei kein zusätzliches Risiko verbunden, teilte das österreichische Gesundheitsministerium auf seiner Homepage mit. Dies habe eine Überprüfung der in der Europäischen Union zuständigen italienische Arzneimittelbehörde AIFA ergeben.

Die in einigen Chargen festgestellten weißen Flocken seien Verklumpungen von normalen Eiweißbestandteilen des Impfstoffs und lösten sich durch leichtes Schütteln der Spritze wieder auf, so das Ministerium. In Österreich waren von der Sperrung Chargen der Grippeimpfstoffe Fluad und Sandovac (Name in Deutschland: Begripal) betroffen. Die Chargen von Fluad waren noch nicht ausgeliefert. Die Schweiz hatte bereits Ende Oktober zwei gesperrte Grippe-Impfstoffe des Pharmaunternehmens Novartis wieder freigegeben.

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In Deutschland hatte das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Freigabe von ohnehin nur fünf Chargen zurückgenommen. Dies könne nicht widerrufen werden, erläuterte Sprecherin Susanne Stöcker am Freitag auf Anfrage. „Das ist ein endgültiges Instrument.“ Viele Spritzen seien ungekühlt zurückgeschickt worden und könnten schon daher nicht mehr verwendet werden. Stöcker betonte, dass in Deutschland weiterhin keine Ausflockungen in den beiden betroffenen Impfstoffen entdeckt worden seien.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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