Pulverschnee und Sonne: Skifahren am Arlberg geht in dieser Saison mit Skihelm und strengen Corona-Regeln.
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Pulverschnee und Sonne: Skifahren am Arlberg geht in dieser Saison mit Skihelm und strengen Corona-Regeln.

Wintertourismus soll sicher sein

Ski-Urlaub in Österreich: Diese neuen Corona-Regeln sollten auch alle Deutschen kennen

  • Martina Lippl
    VonMartina Lippl
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Après-Ski und Skifahren im Winter 2021/2022: Für den Wintertourismus in Österreich gelten in der kommenden Saison strenge Auflagen. Dafür fallen andere Beschränkungen weg.

Wien - Österreich hat einen 3-Stufen-Plan eingeführt. Schon seit dem 15. September gilt wieder eine FFP2-Maskenpflicht beim Shoppen. Wenn die Zahlen der Covid-Patienten auf den Intensivstationen weiter steigen, kann es zu weiteren Verschärfungen kommen. Auch für den Wintertourismus sollen in der kommenden Saison strikte Corona-Regeln gelten. Die sich aber je nach Auslastung der Intensivbetten mit Covid-Patienten verschärfen können.

Vor dem Start in die Wintersaison haben Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Montag die Corona-Regeln für die Wintersaison erläutert.

Wintertourismus in Österreich 2021/2022: 3G-Regel für die Skipiste

Als „Leitprinzip für den Herbst und Winter gilt, dass es für Geimpfte und Genesene so gut wie keine Einschränkungen geben wird“, so Köstinger. Außer der Maskenpflicht, die würde für alle gelten.

In Seilbahnen in Österreich soll die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) sowie eine FFP2-Maskenpflicht für alle Stufen gelten. Abstandsregeln und Kapazitätsbeschränkungen wird es für die Skilifte nicht geben.

Für Gastronomie und Hotels wird ebenfalls ein 3G-Nachweis erforderlich sein. Ab der Stufe 2 würde jedoch nur noch ein PCR-Test ausreichend sein, erläuterte Köstinger. Seilbahnen, Gastronomie und Hotels dürfen keine Selbsttests mehr akzeptieren.

Coronawinter in Österreich: Corona-Regeln für Après-Ski

Die Regeln für Après-Ski sollen sich an denen der Nachtgastronomie orientieren. Das bedeutet, dass hier die 2G-Regel angewendet wird. Sollte die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Österreich auf 300 steigen, dürfen Ungeimpfte jedoch keine Après-Ski-Lokale mehr besuchen - auch nicht mit negativem Testergebnis, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.

Österreich: 3-Stufen-Plan abhängig von der Anzahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen

  • Stufe 1: Auslastung von 200 Intensivbetten.
  • Stufe 2: 300 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt.
  • Stufe 3: Nach Überschreitung von 400 belegten Intensivbetten mit Covid-Patienten.

Österreich: 3G-Regel für Weihnachtsmärkte

„Eine unbeschwerte und sichere Wintersaison möglich sein“, sagte Tourismusministerin Köstinger. Auch gebe es nun Planungssicherheit für Betriebe und Gäste. Für Weihnachtsmärkte solle laut Köstinger auch die 3G-Regel gelten.

Gesundheitsminister Mückenstein appellierte, sich gegen Corona impfen zu lassen. Für den Wintertourismus seien eben für Geimpfte und Genesene keine Einschränkungen nötig. „Wenn Sie das jetzt machen, geht sich das bis zum Winterurlaub aus“, so Mückenstein.

Beim Ticketverkauf an den Liften sollen die Kontrollen des 3G-Nachweises stattfinden, erklärte Tourismusministerin Köstinger. Beim Zutritt zu einer Seilbahn wäre das dann nicht mehr notwendig. Köstinger geht davon aus, dass auch in Bayern eine 3G-Regel beim Skifahren einführen wird. (ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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