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Tempolimit 100: Taxi brettert mit 176 km/h über Autobahn – Polizei hat trotz Ausrede kein Erbarmen

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Von: Martina Lippl

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Winterliche Straßenverhältnisse auf der A12 Inntalautobahn (Österreich).
Winterliche Straßenverhältnisse auf der A12 Inntalautobahn in Österreich (Symbolfoto). © Juergen Feichter/imago

Ein Taxifahrer ist bei Schnee und Nebel mit 176 km/h über die Inntal-Autobahn gebrettert. Die Polizei in Österreich stoppte den Raser. Seine Ausrede ließ die Beamten kalt.

Wien - Trotz Schnee, Nebel und Schneematsch raste ein 27-Jähriger mit einem Taxi auf der Inntalautobahn A12 zwischen Wattens und Hall (Österreich). Der junge Mann war am 22. Januar gegen 14.30 Uhr allein im Taxi unterwegs. Er beschleunigte seinen Wagen erst auf 176 km/h und später auf 169 km/h. Auf der Strecke gilt ein Tempolimit von 100.

Der 27-Jährige bremste erst ab, als er mit seinem Taxi auf eine vor ihm langsamer fahrende Fahrzeugkolonne aufschloss, teilte die Polizei Tirol am Sonntag (23. Januar) mit. Auch hier sei der Sicherheitsabstand zu den vorausfahrenden Fahrzeugen deutlich unterschritten worden.

Wegen „kranker Katze“: Taxi mit 176 km/h unterwegs

Wegen seiner „kranken Katze“ müsse er dringend nach Hause, gab der Mann als Rechtfertigung bei der Polizei an. Dem Lenker wurde im Zuge der Amtshandlung durch eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Der 27-Jährige muss mit einer Anzeige wegen schwerwiegender Geschwindigkeitsüberschreitung unter besonders gefährlichen Verhältnissen rechnen. Ob der 27-Jährige tatsächlich Besitzer einer Katze ist, teilte die Polizei Tirol allerdings nicht mit. (ml)

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