Hacker veröffentlichen Polizeidaten

Wien - Die Hackergruppe AnonAustria hat die Namen, Geburtsdaten und Privatadressen von fast 25.000 österreichischen Polizisten ins Netz gestellt.

Auf ihrem Twitter-Account nannte die Gruppe ihren Protest gegen die in Österreich geplante Vorratsdatenspeicherung als Grund für die Veröffentlichung. Durch die neue Richtlinie sollen sämtliche Telefon- und Internetverbindungsdaten sechs Monate lang gespeichert werden können.

Polizeigewerkschafter Walter Scharinger erklärte am Montag, das Vorgehen von AnonAustria sei besorgniserregend. Beamte könnten Gefahr laufen, zu Opfern von Racheakten von Verbrechen zu werden.

dapd

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