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Brand in Offenbach: Die Feuerwehr bei dem Einsatz in der Recyclingfirma.

Feuerwehr gibt Messergebnisse bekannt

Großbrand in Offenbach: Wie gefährlich war die Rauchwolke?

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Riesige Rauchwolke über Offenbach: Wie gefährlich war der Großbrand für die Bevölkerung? Die Feuerwehr gibt Messergebnisse aus der Luft bekannt.

  • Großbrand in Offenbacher Recyclingfirma
  • Riesige Rauchwolke war weit zu sehen - Wie gefährlich ist sie?
  • Hitze am Brandort erschwert die Ermittlungen

Update, 16. Mai, 12.50 Uhr: Nach dem Großbrand in einer Recyclingfirma in Offenbach hat die Feuerwehr an 15 verschiedenen Stationen Messungen zu 25 Schadstoffen in der Luft durchgeführt, darunter Chlorwasserstoff, Fluorwasserstoff, Cyanwasserstoff, Phosgen, Benzol und Kohlenmonoxid. Im Stadtgebiet waren alle Ergebnisse negativ, teilte die Stadt Offenbach mit.

Hoher Sachschaden: In Fürth-Krumbach (Kreis Bergstraße) ist die Feuerwehr zu einem Brand in einer Schreinerei* alarmiert worden. 

Direkt am Einsatzort konnten Stoffe nachgewiesen werden, die Hautreizungen auslösen können. Dort waren allerdings nur Feuerwehrleute im Einsatz mit voller Montur und Atemschutz. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr, allerdings gab es zeitweise eine deutliche Geruchsbelästigung wie bei jedem Kunststoffbrand.

Großbrand in Offenbach: Ermittlungen geraten ins Stocken - Detail behindert Polizei

Update, 16. Mai, 10.48 Uhr: Nach dem Großbrand in Offenbach ist die Brandursache noch nicht geklärt. Die Brandermittler waren zwar am Mittwoch schon auf dem Firmengelände an der Brockmannstraße, konnten aber die Recyclingfirma nicht betreten, erklärte ein Sprecher der Polizei. Dazu war die Hitze im Gebäude noch zu groß.

Wann die Brandermittler ihre Arbeit aufnehmen können, ist derzeit noch unklar. Normalerweise ist das immer am Tag nach dem Brand - also Donnerstag - der Fall. Doch da der Brand so groß war, ist eine Prognose laut Polizei schwierig. Ähnlich sieht es bei der Höhe des Schadens aus. Er lässt sich laut Polizei derzeit noch schwer schätzen, deshalb liegen keine Zahlen vor.

Update, 15. Mai, 13.38 Uhr: Noch unklar sind die Hintergründe des Brandes auf dem Firmengelände in der Brockmannstraße. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Großbrand in Offenbach: Mitarbeiter in Sicherheit

Update, 15. Mai, 13.06 Uhr: Die Stadt Offenbach gibt ebenfalls Entwarnung. In der Recyclingfirma war gegen 8.50 Uhr Feuer in einer Halle ausgebrochen, dieses ist seit 11.30 Uhr unter Kontrolle. Die Mitarbeiter waren bei Eintreffen der Feuerwehr bereits evakuiert. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Die Feuerwehr leitete an mehreren Stellen in der Stadt Messungen zu Schadstoffen in der Luft ein. Alle Messergebnisse waren negativ.

Auch interessant:  Bluttat in Offenbach: Mann tötet 19-Jährigen

Update, 15. Mai, 12.51 Uhr: Erste Entwarnung: Das Feuer in der Recyclingfirma ist seit den Mittagsstunden gelöscht und unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte werden aber wahrscheinlich noch Stunden vor Ort sein, so eine Sprecherin der Feuerwehr. Die Nachlöscharbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Es kann weiter zu Geruchsbelästigungen kommen. "Danke an die Feuerwehren aus Frankfurt, Mühlheim, Obertshausen und Neu-Isenburg, die die Offenbacher Feuerwehr unterstützt haben", twitterte die Stadt Offenbach zu dem Großeinsatz.

Ansicht vom Rathaus in Offenbach auf den Brand.

Update, 15. Mai, 11.40 Uhr: Ausfälle und Verspätungen wegen des Feuerwehreinsatzes: Zeitweise kam es zu Sperrungen zwischen "Frankfurt Süd" und Offenbach, der Dreieichbahn, zwischen "Offenbach Ost" und "Hanau" sowie "Offenbach-Bieber". Darüber berichtet der RMV.

Feuer in Offenbach: Warnung gilt auch für Frankfurt

Update, 15, Mai, 10.33 Uhr: Die Feuerwehr Frankfurt warnt ihre Bürger. Die Warnung gilt auch für Bereiche in Frankfurt, Sachsenhausen und Ostend.

Update, 15. Mai, 9.40 Uhr: Eine Katwarn-Meldung folgte um 9.35 Uhr. "Bitte schließen Sie sofort Fenster und Türen. Schalten Sie Lüftungs- und Klimaanlagen ab", so die Meldung.

Der Gefahrenbereich nach dem Großbrand in Offenbach.

Erstmeldung, 15. Mai, 9.16 Uhr: Laut ersten Informationen brennt es in einem Unternehmen, der Recyclingfirma Redux, in der Brockmannstraße. Dort werden Batterien recycelt. Aktuell kommt es zu Sperrungen im Einsatzbereich. Die Laskastraße und die Brockmannstraße sind gesperrt. Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort. Die riesige Rauchwolke ist auch in Hanau oder Frankfurt zu sehen.

Brand in Offenbach: Großeinsatz der Feuerwehr

Die Polizei fordert zudem die Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Verletzte gab es bei dem Großbrand wohl nicht. Wie gefährlich die aufsteigenden Dämpfe für die Bevölkerung sind, ist noch unklar. Die Feuerwehr ist im Einsatz.

Erst vor wenigen Tagen klagten mehrere Bewohner des Landkreis Darmstadt-Dieburg über einen "undefinierbaren Geruch", wie die Polizei mitteilte. Im Aschaffenburger Ortsteil Leider brannte es - und zwar gewaltig. Eine Lagerhalle einer Abfallentsorgungsfirma stand komplett in Flammen. Durch das Feuer kam es zu einer "erheblichen Geruchsbelästigung." Auch hier gab es eine Katwarn-Meldung. Ebenfalls für Ausregung in Offenbach sorgt der Fall um eine in ihrem Auto erschossene 44 Jahre alte Frau*.

Weiterer Einsatz der Feuerwehr in Offenbach*: Wegen eines aggressiven Rohrreinigers sind zwei Menschen schwer verletzt worden. dr/chw

*op-online.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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