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Zigaretten im Zelt sind verboten. Doch wer draußen qualmt, kommt nicht in jedes Zelt problemlos zurück.

Oktoberfest: Wie Raucher wieder ins Zelt kommen

München - Wenn am Samstag das Oktoberfest in München beginnt, herrst seit zwei Jahren Rauchverbot auf dem größten Volksfest der Welt. Noch immer ist nicht überall geklärt: Kommen die Raucher nach der Qualmpause wieder ins Zelt hinein?

Eigentlich war das Rauchverbot auf dem Oktoberfest kein Thema mehr. Das Qualmen ist seit 2010 in den Zelten wie in jedem Gasthaus in Bayern verboten, wer trotzdem zur Zigarette greifen will, muss vor die Tür. Bei den meisten Zelten verteilten die Ordner in den vergangenen Jahren an den Ausgängen Stempel oder Wiedereinlasskarten, damit die Raucher später zu ihren Masskrügen zurückkehren konnten. Doch das lief vergangenes Jahr nicht problemlos. Besonders bei den großen Zelten, die an das Servicezentrum angrenzen, sorgten die Menschentrauben vor den Ausgängen für Ärger. Denn die Hilfstrupps des Roten Kreuzes kamen zeitweise nicht mehr durch. Außerdem entstand ein Schwarzmarkt mit Wiedereinlassmarken hinter den Zelten.

All das will die Stadt München in diesem Jahr verhindern und hat die Wirte gezwungen, sich neue Regelungen zu überlegen. Zunächst hieß es, die Verwaltung verbiete Wiedereinlasskarten. Inzwischen stellt Wirtesprecher Toni Roiderer klar: „Wir dürfen Wiedereinlasskarten ausgeben, aber der Wirt muss dafür sorgen, dass die Fluchtwege frei bleiben.“ Das Resultat ist Verunsicherung bei den Wirten und den Gästen, denn inzwischen hat jedes Zelt seine eigenen Regeln für Raucher.

Die Übersicht, womit Raucher in diesem Jahr bei welchem Zelt rechnen müssen, finden Sie auf dem Wiesn-Portal oktoberfest-live.de.

Von Philipp Vetter

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