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Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, warf bei der zentralen Gedenkfeier in Fürstenfeldbruck zum Olympia-Attentat den deutschen Sicherheitskräften bei dem Attentat 1972 schwere Versäumnisse vor.

Olympia-Terror: Schwere Vorwürfe gegen deutsche Polizei

Fürstenfeldbruck - Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland hat den deutschen Sicherheitskräften schwere Versäumnisse beim Olympia-Attentat vor 40 Jahren vorgeworfen.

„Die Sicherheitsbehörden damals zeigten einen desaströsen Dilettantismus, wie wir ihn uns niemals hätten vorstellen können“, sagte Dieter Graumann am Mittwoch in Fürstenfeldbruck bei der zentralen Gedenkfeier für die Opfer des Attentats. „Und von Selbstkritik keine Spur.“

Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Spiele nach kurzer Unterbrechung fortzusetzen, nannte Graumann kalt. Der Satz „The games must go on“ von IOC-Präsident Avery Brundage habe ausgedrückt, „dass jüdisches Blut billig war in den Augen der Welt“.

dpa

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