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Omikron-Test positiv? Diese Medikamente sollten Sie vorsichtshalber in der Hausapotheke haben

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Schmerzmittel können bei einer Corona-Infektion Erleichterung bieten - sollten aber mit Vorsicht eingenommen werden.
Schmerzmittel können bei einer Corona-Infektion Erleichterung bieten - sollten aber mit Vorsicht eingenommen werden. © Christin Klose / dpa

Auch Geimpfte können sich mit Corona anstecken. Welche Medikamente man braucht und wie man vorgehen soll, um die Krankheit von zuhause aus zu bekämpfen.

München - Omikron greift in ganz Europa um sich, und es ist wahrscheinlich, dass sich in Deutschland noch viele weitere Menschen mit dem Coronavirus infizieren, auch wenn dies für Geimpfte meist milde Verläufe nach sich zieht. Es ist daher ratsam, sich auf diesen Fall vorzubereiten, und die Hausapotheke aufzustocken. Denn ist der Test einmal positiv, ist Quarantäne Pflicht.

Welche Medikamente braucht man, wenn man sich mit Corona ansteckt?

Wer Corona*-positiv ist, sollte auf keinen Fall zuerst zum Arzt gehen - im Gegenteil. Die Krankheit wird bei mildem Verlauf zu Hause auskuriert, wobei ein Anruf bei einem Arzt helfen kann, das Virus auf den Patienten abgestimmt zu bekämpfen.

Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen sollten wohl ohnehin in keiner Hausapotheke fehlen. Auch beim Coronavirus und der Omikron-Variante sind diese nützlich, denn es können Kopf- und Gliederschmerzen auftreten. Wichtig ist es allerdings, nicht gleich sofort mit Schmerzmitteln gegen ein Fieber anzukämpfen, weil dieses ein Instrument der körpereigenen Immunabwehr ist und Immunzellen aktiviert.

Medikamente gegen Husten und Schnupfen sollen laut einer Recherche der ARD auf Basis von Empfehlungen von Bund, Ländern und des Robert Koch-Instituts* „zurückhaltend“ eingesetzt werden. Schonende Methoden, eine Besserung zu erreichen, können natürliche Produkte wie Holunder oder Eukalyptus sein, um die natürliche Funktion der oberen Schleimhäute zu unterstützen. Laut einer Recherche des NDR können zu diesem Zweck und zur Milderung des Hustenreizes auch ätherische Öle aus Thymian, Rosmarin, Salbei oder Lorbeer eingesetzt werden, sowie die Gerbstoffe im grünen Tee. Es empfiehlt sich, mehrmals am Tag zu gurgeln oder zu inhalieren.

Wichtig im Kampf gegen Corona: Viel Wasser trinken und Anstrengung meiden

Generell gilt: Viel Wasser trinken, ausruhen, jegliche körperliche Anstrengung meiden und regelmäßig lüften. Wenn das Fieber über 39 Grad steigt, können Wadenwickel helfen.

Wenn sich die Beschwerden nach einer Woche nicht bessern, sollte man den Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 anrufen. Sollte Atemnot einsetzen, sollte man nicht zögern, den Notruf unter der Nummer 112 anzurufen.

Die Wirksamkeit einer Selbsttherapie mit intravenösem Vitamin C oder Zink konnte bislang noch nicht nachhaltig nachgewiesen werden. Daher empfiehlt es sich, auf diese sogenannten „Geheimwaffen“ gegen Corona zu verzichten oder sie höchstens in Absprache mit einem Arzt anzuwenden. (cg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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