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Omikron tobt in Großbritannien mit „phänomenaler“ Geschwindigkeit - Erster Todesfall bestätigt

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Von: Jennifer Lanzinger

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Großbritannien
Premierminister Boris Johnson beim Besuch des Stow Health Vaccination Centre in London. © Jeremy Selwyn/Evening Standard/PA Wire/dpa

Die neue Corona-Variante Omikron verbreitet sich in Großbritannien rasend schnell, mittlerweile gibt es auch den ersten Todesfall. Vor den Impfzentren bilden sich lange Schlangen.

London - Wie gefährlich ist die neue Corona-Variante Omikron tatsächlich? Im November wurde der Fund der neuen Mutation bestätigt, seitdem bereitet die Variante vielen Experten Kopfzerbrechen. Während in Südafrika besonders viele Kinder von der Mutation des Coronavirus betroffen sind, einige von ihnen sogar auf Sauerstoff angewiesen sind, meldet auch Deutschland immer öfter Fälle der neuen Corona-Variante. In Großbritannien verbreitet sich die Mutation rasend schnell, ein erster Todesfall wurde bestätigt.

Omikron tobt in Großbritannien mit „phänomenaler“ Geschwindigkeit - Erster Todesfall bestätigt

Wie Premierminister Boris Johnson am Montag erklärt hatte, gibt es in Großbritannien nun ein erstes Todesopfer durch die neue Corona-Variante Omikron. Mindestens ein mit Omikron infizierter Patient sei demnach gestorben. Die neue Corona-Variante bereitet Großbritannien durchaus große Probleme. Wie Gesundheitsminister Sajid Javid dem Sender Sky News erklärte, breite sich die neue Mutation mit „phänomenaler“ Geschwindigkeit aus, „wie wir es noch nicht erlebt haben“. Demnach verdoppele sich die Zahl der Neuinfektionen alle zwei bis drei Tage und mache mittlerweile rund 40 Prozent der Corona-Infektionen aus.

Wie Boris Johnson bei einem Besuch in einem Impfzentrum in London erklärte, steige in Großbritannien auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen. Bereits am Sonntag, 12. Dezember, hatte Johnson die Omikron-Ausbreitung zum „Notfall“ erklärt. Es sei eine auf das Land zurollende „Flutwelle“.

Neue Corona-Variante Omikron soll mit Boostern bekämpft werden - Lange Schlangen vor Impfzentren

Um der Welle entgegenzuwirken, soll nun das Boostern vorangetrieben werden. „Wir sind ganz klar erneut in einem Wettrennen zwischen dem Virus und dem Impfen“, sagte Gesundheitsminister Javid. Die Regierung werde „alle verfügbaren Mittel“ in die Impfkampagne stecken. Ursprünglich hatte London das Ziel ausgegeben, bis Ende Januar jedem erwachsenen Briten ein Booster-Angebot zu machen - dies wurde nun um einen Monat vorgezogen. Geplant sind Impfungen rund um die Uhr. Die Impftermin-Website brach bereits am Montag zusammen, vor den Impfzentren bildeten sich lange Schlangen. Impfwillige müssen mitunter Stunden auf den Piks warten.

Für die Booster-Impfung bieten sich diverse Vakzine an - in Deutschland vor allem die von Biontech und Moderna. Doch welche sind am wirkungsvollsten? Diese Frage wollten Wissenschaftler beantworten.

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