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Das Ausmaß eines Atomangriffs auf München wäre verheerend.

Hiroshima-Simulator

Atombombe auf München: So verheerend wäre das

Minneapolis - Erschreckend: Würde eine Atombombe auf München fallen, wären 90 Prozent der Menschen tot. Ein Hiroshima-Simulator zeigt, wie hart ein Angriff die Stadt  treffen würde. Doch das wäre noch nicht alles: 

Als die Bombe in Hiroshima einschlug, tötete sie 66.000 Menschen, verletzte weitere 70.000 und verstrahlte zehntausende Folgeopfer. Würde dieselbe Bombe auf München fallen, wären weit mehr Menschen tot: Innerhalb eines Kilometers würden nur erschreckende zehn Prozent der Bevölkerung überleben, einen Kilometer weiter wären es gerade einmal 30 Prozent. Die schockierenden Zahlen liefert ein Online-Simulator, der zeigt, wie sich ein atomarer Angriff auf New York, Berlin oder eben München auswirken würde.

Von den 1,5 Millionen Einwohnern der Landeshauptstadt würde nur ein winziger Teil überleben. Die Explosion würde eine enorme Druckwelle und gewaltige Feuerwalzen auslösen, die die Münchner Stadtviertel von Aubing bis Bogenhausen dem Erdboden gleich machen würden.

Doch ein Angriff hätte nicht nur Auswirkungen auf den Innenraum Münchens: Bis nach Dachau würde die Druckwelle rollen, Fenster zum Zerbersten bringen, Menschen verstrahlen.

Ein spaßiges Gimmick ist der Simulator sicher nicht: Die Medienorganisation PRI, die das Programm entwickelt hat, will zum 70. Jahrestag des schrecklichen Unglücks in Hiroshima zeigen, welche verheerenden Folgen ein Atombombenangriff hätte. So kann sich jeder ansehen, wie seine Heimatstadt aussähe, wenn sie von einer solchen Bombe attackiert würde. Von München wäre nicht mehr als ein weißer Fleck auf der Landkarte übrig.

sb

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