+

Organspende-Skandal: Fahrlässige Tötung?

Hannover/Göttingen - Im Göttinger Organspendeskandal wird nun auch wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Es besteht der Verdacht, dass durch Manipulationen Menschen andernorts gestorben sind.

Es bestehe der Anfangsverdacht, dass durch Manipulationen in der Klinik in Niedersachsen Menschen andernorts gestorben seien, erläuterte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, Frank-Michael Laue, am Freitag. Zwei Ärzte sollen medizinische Daten manipuliert haben, um ihre Patienten auf der Warteliste für Spenderorgane nach oben zu schieben. Dadurch könnten andere Kranke, die kein Organ erhalten haben, gestorben sein.

Die Mediziner könnten nach Worten des Staatsanwaltes fahrlässig oder bedingt vorsätzlich gehandelt haben. „Die Ermittlungen stehen aber noch ganz am Anfang“, sagte Laue.

Die Göttinger Staatsanwaltschaft habe sich jetzt zusätzlich eingeschaltet, hatten mehrere Medien gemeldet. Die Anklagebehörde in Braunschweig ermittelt schon länger gegen die Mediziner wegen Bestechlichkeit. Insgesamt werden 23 Fälle aus den Jahren 2010 und 2011 untersucht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Heißluftballon muss zwischen Häusern notlanden
Salzburg - Ein mit mehreren Personen besetzter Heißluftballon hat mitten in einem eng bebauten Wohngebiet in Salzburg notlanden müssen. 
Heißluftballon muss zwischen Häusern notlanden
Mindestens 39 Tote bei Zugunglück in Südindien
Neu Delhi - Die Lok und sieben Waggons entgleisen, einige kippen um und bleiben auf der Seite liegen: Dutzende Reisende sterben bei dem Zugunglück in Indien, einige von …
Mindestens 39 Tote bei Zugunglück in Südindien
Tod im Feuer: Ungarische Schüler sterben auf der Autobahn
Unbeschwert hatten ungarische Schüler und ihre Begleiter in Frankreich ihren Skiurlaub verbracht - bis der Reisebus mitten in der Nacht auf der Rückreise gegen einen …
Tod im Feuer: Ungarische Schüler sterben auf der Autobahn
Fahrer verliert Kaminofen auf der Autobahn
Vöhringen - Beim Überholen auf der Autobahn 81 hat ein 26 Jahre alter Autofahrer am Samstag einen Kaminofen verloren - den hatte er mit offenstehender Kofferraumklappe …
Fahrer verliert Kaminofen auf der Autobahn

Kommentare