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Das Hochhaus in Oslo ist wohl nur durch einen glücklichen Zufall nicht eingestürzt.

Osloer Hochhaus nur mit Glück nicht eingestürzt

Oslo - Der Einsturz des Osloer Regierungshochhauses nach der Bombenexplosion am Freitag ist möglicherweise nur durch einen glücklichen Zufall verhindert worden.

Der Bombenexperte der Hilfsorganisation Norsk Folkehjælp, Per Neergaard, berichtete am Donnerstag, dass der Attentäter das Auto mit mehreren hundert Kilo Sprengstoff direkt über einem Keller vor dem Haupteingang des Hochhauses parkte. Die Explosion riss einen Krater von vier Metern Tiefe.

Dies habe “sehr viel Sprengkraft nach unten gelenkt“, sagte Nergaard der Zeitung “Verdens Gang“ (Donnerstag). “Das hat viele Menschenleben gerettet und noch größere Schäden am Hochhaus verhindert.“ Bei dem Bombenanschlag starben acht Menschen. Der rechtsradikale Attentäter Anders Behring Breivik tötete danach auf der Insel Utøya mindestens 68 Menschen.

Norwegen trauert um die Opfer des Attentats

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Im Osloer Regierungsviertel sind Gebäude mit insgesamt 2000 Büroplätzen unbrauchbar. Offen ist noch, ob das Regierungshochhaus abgerissen werden muss. Im obersten Stock hatte bislang Ministerpräsident Jens Stoltenberg seinen Arbeitsplatz. Er zog mit seinem Stab vorerst ins Verteidigungsministerium um.

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