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Am Karfreitag stand der erstmalige Auftritt von Benedikt XVI. im italienischen Fernsehen RAI auf dem Programm.

Mädchen (7) fragt Papst im TV nach Sinn des Leidens

Rom - Premiere bei den Osterfeiern des Papstes: Am Karfreitag stand der erstmalige Auftritt von Benedikt XVI. im italienischen Fernsehen RAI auf dem Programm.

In einem zuvor aufgezeichneten Teil der Sendung “A Sua Immagine“ (Nach seinem Bild) äußert sich das 84-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche nachmittags zu einem halben Dutzend Fragen. Darunter war auch die eines siebenjährigen japanisch-italienischen Mädchens, das nach dem schweren Erdbeben in seiner Heimat etwas vom Sinn des Leidens wissen wollte:

“Liebe Elena, das frage ich mich auch“, antwortet ihr der Papst: “Wir haben darauf keine Antwort, aber wir wissen, dass Jesus wie ihr unschuldig gelitten hat und dass Gott, der sich in Jesus zeigt, auf eurer Seite ist.“

Wo die Seele ihres Sohnes sei, der im vegetativen Koma liegt, fragte eine italienische Mutter, und auch eine irakische Studentengruppe wandte sich an das Kirchenoberhaupt.

Und zum ersten Mal in Benedikts Pontifikat hat eine Frau alle Meditationen für die 14 Stationen des abendlichen Kreuzweges am Kolosseum verfasst.

Die Texte stammen aus der Feder der italienischen Augustiner-Ordensfrau Maria Rita Piccione. Sie wenden sich vor allem dagegen, engherzig nur “Buchführung des eigenen Wohlbefindens“ zu betreiben und die Unschuld der Kleinen und Schwachen zu verletzen.

dpa

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