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Der Weg der Paketbombe

Paketbombe offenbar nur zufällig entschärft

London - Britische Experten haben den Zeitzünder einer der vergangenen Monat gefundenen Paketbomben offenbar nur durch Zufall noch rechtzeitig entschärft. Auch das Anschlagsziel wird klar.

Das geht aus der Erklärung der genauen Abläufe hervor, die Scotland Yard am Mittwoch vorstellte. Das Entschärfungsteam habe den Mechanismus zertrennt, als es den präparierten Drucker in einem Frachtflugzeug zum ersten Mal untersucht habe. Die Experten entfernten dabei die Druckerkartusche, fanden die Bombe aber nicht.

Erst beim zweiten Durchgang fanden sie dann heraus, dass der Drucker mit Sprengstoff gefüllt und potenziell tödlich war. Zuvor hatte die britische Politzei mitgeteilt, die beiden Bomben hätten über den USA explodieren sollen.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

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Die Bombe war in einem Drucker versteckt

Der Zünder sei so eingestellt gewesen, dass der Sprengsatz sieben Stunden nach dem Start explodiert wäre. Da das Flugzeug wegen der Hinweise auf einen möglichen Anschlag aufgehalten und durchsucht wurde, wäre die Bombe wohl bis zur zweiten, erfolgreichen Suche der Experten schon explodiert gewesen - das Entschärfungsteam befand sich also in größter Gefahr.

Die Mechanismus sei um 08.40 Uhr (MESZ) durchtrennt worden. Hätten die Spezialisten nicht die Kartusche entfernt, wäre der Sprengsatz um 11.30 Uhr hochgegangen. dapd

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