Paketbomben: US-Ermittler verdächtigen saudischen Terroristen

London/New York - Nach den vereitelten Bombenanschlägen mit Luftpostpaketen aus dem Jemen haben die US-Ermittler einen ersten Hauptverdächtigen im Visier:

Laut “New York Times“ vermuten die amerikanischen Behörden den Saudi Ibrahim Hassan al-Asiri als Drahtzieher der geplanten Attentate. Er gilt als eine der führenden Figuren der Terrororganisation Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel.

Die junge Frau, die im Jemen als mutmaßliche Absenderin eines Terror-Paketes festgenommen wurde, ist nach Angaben ihres Anwaltes möglicherweise Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden. Es mache keinen Sinn, dass jemand, der einen Bombenanschlag plane, eine Kopie seines echten Ausweises und seine Telefonnummer hinterlasse, zitierte die britische “Sunday Times“ den Anwalt. Die 22 Jahre alte Studentin sei als sehr zurückhaltend bekannt, möglicherweise habe jemand ihre Nummer und ihren Ausweis ohne ihr Wissen genutzt.

Die Frau war am Samstag zusammen mit ihrer Mutter festgenommen worden. Sie habe ihre Telefonnummer bei einem Frachtunternehmen hinterlassen, berichtete der Sender BBC. Über diese Spur sei sie gefunden worden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fahrer verliert Kaminofen auf der Autobahn
Vöhringen - Beim Überholen auf der Autobahn 81 hat ein 26 Jahre alter Autofahrer am Samstag einen Kaminofen verloren - den hatte er mit offenstehender Kofferraumklappe …
Fahrer verliert Kaminofen auf der Autobahn
Rätselhafte Serie: 30 Morde in 24 Stunden
Belém - Eine rätselhafte Serie von 30 Morden an einem Tag hat die Sicherheitsbehörden in der nordostbrasilianischen Stadt Belém in Alarmstimmung versetzt.
Rätselhafte Serie: 30 Morde in 24 Stunden
Australien: Taucher bei Haiangriff schwer verletzt
Sydney - Ein Taucher ist am australischen Great Barrier Reef von einem Hai angegriffen und schwer verletzt worden.
Australien: Taucher bei Haiangriff schwer verletzt
Berghotel-Unglück: Suche nach Verschütteten geht weiter
Rom -Der Papst schickt eine emotionale Botschaft in die Abruzzen: „Danke für Eure Nähe, für Eure Arbeit, für Eure konkrete Hilfe. Grazie“, ruft er den Rettungskräften …
Berghotel-Unglück: Suche nach Verschütteten geht weiter

Kommentare