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Er muss sich vor Gericht wegen Mord mit einer Paktbombe verantworten.

Mutmaßlicher Paketbomber bestreitet vor Gericht die Tat

Saarbrücken - Er wird beschuldigt, im Mai einen Mann in Völklingen mit einer selbst gebastelteten Bombe getötet zu haben. Vor Gericht bestreitet der 45-Jährige jedoch die Tat und widerruft sein Geständnis.

Der Angeklagte sagte, er habe mit dem Mord nichts zu tun. Bei der Polizei hatte er die Tat gestanden.

“Ich wurde an diesem Tag nach meinem zweiten Selbstmordversuch aus der Psychiatrie zum Verhör abgeholt“, fügte er hinzu. Dort sei ihm ein benötigtes Medikament verweigert worden, und er sei nicht in der Lage gewesen, der Vernehmung bei der Kripo zu folgen.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, eine Bombe aus Düngemittel mit einem selbst gebastelten Zünder an den 39-Jährigen geschickt zu haben. Die tödliche Sendung wurde dem Opfer durch einen Postdienst zugestellt. Durch das Öffnen wurde eine schwere Explosion ausgelöst, die den Mann sofort tötete und das Wohnhaus in Völklingen-Heidstock fast völlig zerstörte.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem Beziehungsdrama aus und vermutet Eifersucht als Tatmotiv. Im Falle einer Verurteilung droht dem 45-Jährigen lebenslange Haft.

dapd

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