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Acht Spanier bei Stierhatz durch Hörner verletzt.

Blutiges Ritual

Pamplona: Acht Spanier bei Stierhatz durch Hörner verletzt

Bei der traditionellen Stierhatz  im nordspanischen Pamplona sind am Donnerstag sieben Männer und eine Frau verletzt worden.

Pamplona - Nach Angaben der Regionalregierung von Navarra wurden ausschließlich Spanier verletzt, zwei davon wurden von Stierhörnern getroffen. 

Bei den Verletzten handelte es sich demnach um sieben Männer und eine Frau zwischen 18 und 57 Jahren. Sie kamen ins Krankenhaus. Der Zustand von drei der Verletzten war noch nicht bekannt, die anderen seien nur leicht verletzt worden. 

Das Rote Kreuz teilte außerdem mit, dass 57 Menschen vor Ort behandelt worden seien. Diese hätten größtenteils nicht ins Krankenhaus gemusst. 

Schon bei der ersten Stierhatz hat es zwei Verletzte gegeben. Ein Stier spießte einen Läufer sogar am Hodensack auf. Am Samstag sind zehn Männer verletzt worden

Die Stierhatz in Pamplona ist Teil des jährlichen San-Fermín-Festivals. Es wurde am Donnerstag vergangener Woche eröffnet. Seitdem gab es bereits einige Verletzte, darunter Franzosen und US-Bürger.

So läuft die Stierhatz in Pamplona ab

Jeden Morgen werden sechs Stiere durch die historische Altstadt von Pamplona getrieben. Die Teilnehmer rennen dabei vor den Tieren etwa 800 Meter durch die engen Gassen der Stadt - dabei gilt es vielen als besonders mutig, die Stiere möglichst nah an sich herankommen zu lassen. Das Festival zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland an.

Bis zum 14. Juli jagen die Bullen durch Pamplona.

Seit 1911 kamen bei der Stierhatz 15 Menschen ums Leben. Zuletzt erlitt ein junger Spanier vor acht Jahren tödliche Verletzungen. Das Festival wurde unter anderem von Ernest Hemingway in seinem Roman "Fiesta" verewigt.

Stierhatz in Pamplona: Bullen jagen die Läufer durch die Gassen

AFP

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