+
Es leben nur noch gut 1800 Exemplare in freier Wildbahn.

Es gibt nur 1800 Exemplare

Pandawilderer in China festgenommen

Peking - Im Süden Chinas sind nach der Entdeckung von Körperteilen eines Pandas zehn Verdächtige festgenommen worden.

Sie sollen das seltene Tier in der südlichen Provinz Yunnan getötet und sein Fleisch vermarktet haben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. In den sozialen Medien entlud sich der Volkszorn gegen die Verdächtigen.

Den Berichten zufolge hatten die Behörden Teile eines Panda-Schädels, Knochen, ein Fell, eine Gallenblase und mehrere Kilogramm Fleisch sichergestellt. Zwei Brüder sollen den Panda im Nordosten Yunnans getötet haben, wo schon seit langer Zeit kein Exemplar des seltenen Tieres mehr gesichtet worden sei.

Die Brüder seien auf der Jagd nach einem Raubtier gewesen, das eines ihrer Schafe gerissen habe. Sie hätten auf ein „großes Tier“ geschossen und erst hinterher gemerkt, dass es ein Panda war, meldete Xinhua unter Berufung auf Forstbehörden. Das habe sie aber nicht daran gehindert, das Fleisch zu vermarkten, das dann mehrmals den Besitzer wechselte.

Pandas sind extrem selten, es leben nur noch gut 1800 Exemplare in freier Wildbahn, die meisten davon in West- und Zentralchina. Auf die Jagd stehen in China Haftstrafen zwischen zehn Jahren und lebenslang.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

HIV breitet sich in Osteuropa aus
Der Kampf gegen Aids und HIV ist noch lange nicht vorbei. Zu Beginn der Welt-Aids-Konferenz liegt der Fokus gar nicht so sehr auf Afrika. Sondern auf Osteuropa …
HIV breitet sich in Osteuropa aus
Explosionsgefahr! Polizei warnt vor Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn
Die Bundespolizei warnt vor Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn. Diese könnten explodieren.
Explosionsgefahr! Polizei warnt vor Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn
Verärgerter Kunde sticht auf Friseur ein - sieben Jahre Gefängnis
Monate nach einem Missgeschick bei einem Haarschnitt soll ein 28-Jähriger seinen Friseur niedergestochen haben - dafür muss er jetzt sieben Jahre ins Gefängnis.
Verärgerter Kunde sticht auf Friseur ein - sieben Jahre Gefängnis
Skurrile Stellenausschreibung in deutscher Großstadt: Prostituierten-Prüfer gesucht
Jobs in Ämtern sind langweilig? Muss wohl nicht sein. Das Ordnungsamt in Leipzig hat aktuell eine ganz besondere Stellenausschreibung ins Netz gestellt.
Skurrile Stellenausschreibung in deutscher Großstadt: Prostituierten-Prüfer gesucht

Kommentare