Panther-Alarm: Raubkatze soll erschossen werden

Trier - Panther-Alarm in der Region Trier: In den vergangenen Wochen ist in den Wäldern des Ruwertals viermal eine “schwarze große Raubkatze“ gesichtet worden. Nun soll das Tier erschossen werden.

Nach mehreren Sichtungen “einer schwarzen großen Raubkatze“ in der Region Trier hat die zuständige Behörde am Mittwoch den mutmaßlichen Panther zum Abschuss freigegeben. Die Obere Naturschutzbehörde habe eine Ausnahmegenehmigung für das unter Naturschutz stehende Tier erlassen, sagte die Sprecherin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Nicole Scherer, der Nachrichtenagentur dpa in Koblenz.

Eine Betäubung des Tiers würde nichts nützen, da diese nach Auskunft des Zoos Neuwied bei der Raubkatze erst nach rund sieben Minuten wirkt. “Das ist viel zu gefährlich“, sagte Scherer. Das Tier könnte aggressiv werden oder sich verstecken. Allerdings betonte sie: “Es wird jetzt aber keine Hetzjagd auf das Tier gemacht.“ Die Regelung gelte vor allem für den Fall, dass Gefahr in Verzug ist, etwa wenn sich der Panther einer Siedlung nähern sollte.

In den vergangenen Wochen war in den Wäldern des Ruwertals im Kreis Trier-Saarburg viermal eine “schwarze große Raubkatze“ gesichtet worden. Die Kreisverwaltung nimmt den Fall ernst. Es könnte sein, dass es sich um den freilaufenden Panther handele, der seit Ende 2009 in Luxemburg und Belgien gesehen worden war.

dpa

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