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Papst Benedikt macht sich in der Emilia Romagna ein Bild von den Schäden des Erdbebens.

Papst besucht Erdbebengebiet

Rom - Papst Benedikt XVI. hat die im Mai von zwei folgenschweren Erdbeben erschütterte Region Emilia Romagna in Norditalien besucht.

In San Marino di Carpi und Rovereto di Novi, zwei stark von den Beben betroffenen Städten, machte sich Benedikt am Dienstag ein Bild von den Schäden und sprach den Hinterbliebenen Trost zu. Sie seien nicht allein, jeder Besuch und jedes Gebet für die 27 Opfer der Beben seien “ein Zeichen der Liebe und der Hoffnung“. In Rovereto war ein Priester ums Leben gekommen, als seine Kirche einstürzte.

Bei den beiden Beben der Stärke 6 und 5,9 waren am 20. und 29. Mai etwa 400 Menschen verletzt worden, über 10 000 mussten ihre Häuser verlassen. Es gab Hunderte von Nachbeben. Auf bis zu fünf Milliarden Euro wird der Gesamtschaden an Gebäuden und Infrastruktur geschätzt.

Der Papst komme nur für wenige Stunden, weil er nicht die Wiederaufbauarbeiten stören wolle, hatte Italiens Zivilschutzchef Franco Gabrielli erklärt. Die katholische Kirche des Landes hatte sich mit mehreren Millionen Euro an der Nothilfe für die Emilia beteiligt, Benedikt mehrfach zu solidarischem Handeln aufgerufen.

dpa

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