+
Papst Franziskus hat im Vatikan eine Messe mit Missbrauchsopfern der Kirche gefeiert.

Premiere im Vatikan

Papst feiert Messe mit Missbrauchsopfern

Rom - Papst Franziskus hat sich erstmals mit Opfern sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche getroffen und mit ihnen eine morgendliche Messe im Vatikan gefeiert.

Am Montag feierte er mit sechs Betroffenen aus Deutschland, Großbritannien und Irland die Morgenmesse im Vatikan. Die Begegnung war bereits seit längerer Zeit geplant. Sein Vorgänger Benedikt XVI. hatte sich wiederholt mit Menschen getroffen, die in katholischen Kirchen und Einrichtungen sexuell missbraucht worden waren. Die Messe feierten Papst und Betroffene in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses Santa Marta, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Der Vatikan kündigte weitere Informationen dazu für den Mittag an.

Die katholische Kirche war vom Skandal um jahrzehntelangen Missbrauch an Heranwachsenden in zahlreichen Ländern massiv erschüttert worden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zwei Deutsche auf Koh Samui tödlich verunglückt
Zwei Deutsche sind bei einem Verkehrsunfall auf der thailändischen Urlauberinsel Koh Samui ums Leben gekommen.
Zwei Deutsche auf Koh Samui tödlich verunglückt
„Breitbart“ entschuldigt sich für Podolski-Foto als Flüchtling
Was haben ein gutgelaunter Lukas Podolski auf einem Jetski und die Schleuserkriminalität in Spanien miteinander zu tun? Richtig, gar nichts. Nicht jedoch, wenn es nach …
„Breitbart“ entschuldigt sich für Podolski-Foto als Flüchtling
USA fiebern der totalen Sonnenfinsternis entgegen
Die "Große Amerikanische Finsternis" macht am Montag für wenige Minuten in Teilen der USA den hellen Tag zur Nacht. Millionen fiebern der „Great American Eclipse“ …
USA fiebern der totalen Sonnenfinsternis entgegen
Zugverkehr nach Brandanschlägen noch immer eingeschränkt
Nach den gelegten Bränden an zwei Bahnhöfen fahren die Züge von Berlin nach Hamburg wieder planmäßig. Probleme gibt es aber weiter zwischen Berlin und Hannover.
Zugverkehr nach Brandanschlägen noch immer eingeschränkt

Kommentare