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Papst Franziskus am Sonntag während eines Besuch auf der italienischen Insel Sardinien.

Besuch in Sardinien 

Papst Franziskus geißelt Wirtschaftssystem

Cagliari - Papst Franziskus hat das in der Welt vorherrschende Wirtschaftssystem als Vergötterung des Geldes angeprangert.

Während eines Besuch auf der italienischen Insel Sardinien sagte er am Sonntag: "Wir kämpfen alle zusammen gegen den Götzen Geld, gegen ein unethisches, ungerechtes System, in dem das Geld kommandiert."

Die Reise unternahm der Papst, um in der sardischen Hauptstadt Cagliari die Marienstatue "Unsere liebe Frau von Bonaria" anzubeten, die Schutzheilige der Insel und der Seefahrer. Von deren Namen, der sich mit "gute Luft" übersetzen lässt, leitet sich auch der Name der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ab, aus der das Oberhaupt der katholischen Kirche stammt.

Bilder: Papst Franziskus begeistert am Zuckerhut die Massen

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Gegen Mittag zelebrierte der Pontifex maximus vor der Wallfahrtskirche in Cagliari die Messe. Örtlichen Medienberichten nahmen daran etwa 350.000 Gläubige teil, die Diözese sprach von etwa 100.000 Gläubigen.

Der 76-jährige Franziskus hatte die Reise im Mai bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz selbst angekündigt. "Zwischen Buenos Aires und Cagliari gibt es eine enge Verbindung", sagte er damals.

AFP

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