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Papst Franziskus richtet in Rom mahnende Worte an die Gläubigen in aller Welt

Zum Jahreswechsel

Papst ruft zu mehr Menschlichkeit auf

Rom - Papst Franziskus hat zum Ende des Jahres 2013 zu mehr Menschlichkeit und Nächstenliebe aufgerufen. Er fordert außerdem Gleichbehandlung.

„Wir sollten uns mutig fragen: Wie haben wir die Zeit verbracht, die Gott uns geschenkt hat? Haben wir sie vor allem für uns selbst verwendet oder haben wir es geschafft, sie auch für die anderen einzusetzen“, sagte der Pontifex am Dienstag bei der Vesper zum Silvestertag im Petersdom in Rom. Jeder Mensch solle aufmerksam und großzügig gegenüber denjenigen sein, die in Schwierigkeiten steckten.

In einer Stadt wie Rom, in der viele Touristen, aber auch Flüchtlinge und Arbeitslose lebten, müsse jeder gleich behandelt werden, forderte Franziskus. „Das Rom des neuen Jahres wird besser sein, wenn es keine Menschen mehr gibt, die wegschauen, die sich nicht in die menschlichen Probleme einmischen, Probleme von Männern und Frauen, die - ob wir es wollen oder nicht - unsere Brüder sind“, sagte der 78-jährige Argentinier an seinem ersten Silvester als Papst.

Bei der Vesper wurde wie immer am Silvesterabend das „Te Deum“ gesungen. Mit dem feierlichen traditionellen Lob-, Dank- und Bittgesang (vom lateinischen „Te Deum laudamus“ - „Dich Gott loben wir“) wird für das zu Ende gehende Jahr gedankt. Im Anschluss an die Zeremonie wollte Franziskus die Krippe auf dem Petersplatz besuchen.

dpa

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