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Papst Franziskus wurde auf den Philippinen umjubelt.

 „Papa Francis, mabuhay!“

Papst Franziskus in Manila umjubelt

Manila - „Papa Francis, mabuhay!“: Mit lautstarkem Jubel und landesweitem Glockengeläut ist Papst Franziskus auf den Philippinen empfangen worden.

 „Papa Francis, mabuhay!“ - Willkommen in der Amtssprache Tagalog - riefen die Menschen, die teils zwölf Stunden auf die Papst-Maschine gewartet hatten.

Anders als erhofft konnten sie am Donnerstagabend (Ortszeit) nur einen kurzen Blick auf das Oberhaupt der katholischen Kirche erhaschen. Das Papamobil jagte mit rasanter Geschwindigkeit im Scheinwerferlicht an Hunderttausenden jubelnden Menschen vorbei. Der Innenminister hatte eine Tour von drei Stunden versprochen, aber die Pforten der Residenz des Päpstlichen Nuntius schlossen sich schon nach 38 Minuten hinter dem Papst.

Flor Morados (77) hatte am Flughafen acht Stunden ausgeharrt. Obwohl alles schnell ging, war sie zufrieden: „Allein das Flugzeug von Papst Franziskus zu sehen, macht mich glücklich.“ „Es war eine tolle spirituelle Erfahrungen für den Papst“, sagte dessen Sprecher Federico Lombardi.

Rund 80 der 100 Millionen Philippiner sind Katholiken, das asiatische Land hat damit nach Brasilien und Mexiko die drittgrößte katholische Bevölkerung der Welt. Die meisten sind tief gläubig, aber gleichzeitig ausgelassen.

„Wir haben die Fiesta im Blut“, sagt Mariella Ramirez, die in einem Schnellrestaurant serviert. Sie erinnert damit an die mehr als 300-jährige spanische Kolonialgeschichte. „Der argentinische Papst wird sich bei uns wie zu Hause fühlen.“ Es ist der vierte Papstbesuch seit 1970.

Papst Franziskus besucht die Philippinen

Papst Franziskus besucht die Philippinen

Frischer Wind wehte dem Papst um den Kopf, bevor er überhaupt Boden betreten hatte. Eine Böe riss ihm an der Flugzeugtür das Scheitelkäppchen vom Kopf. Er begrüßte die Würdenträger mit wehenden Haaren. Ein zweiter Pileolus, den ein Bischof hervorzauberte, blieb auch keine halbe Stunde auf seinem Kopf.

Der 78-jährige Papst feiert am Freitag in der Kathedrale von Manila eine Messe mit Würdenträgern und trifft Familien in einem großen Stadium. Samstag fliegt er nach Tacloban, in die Stadt, die vor 14 Monaten von Taifun „Haiyan“ schwer getroffen worden war.

dpa

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