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Hundehalter haben es bei der Partnersuche nicht leicht: Jeder vierte Single lehnt Haustiere ab.

Umfrage

Partnersuche: Haustiere machen nicht sexy

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München - Viele Singles halten sich ein Haustier als Partnerersatz. Doch jeder Vierte bevorzugt einen Partner ohne Vierbeiner. Das ist eines der Ergebnnisse einer aktuellen Umfrage.

Die Online-Partneragentur Parship befragte zum Thema Singles und Partnersuche 2500 ihrer Mitglieder. Das Resultat: Für knapp ein Drittel (29 Prozent) der 18- bis 65-Jährigen spielt es generell keine Rolle, ob der Mann oder die Frau des Herzens bereits Herrchen beziehungsweise Frauchen ist. Die Mehrheit (41 Prozent) gab an, für sie käme es ganz auf das Haustier an, ob sie sich auf eine Beziehung mit tierischem Anhang einlassen würden oder nicht. 26 Prozent jedoch bestehen darauf, die Liebe ihres Partners ganz für sich zu haben, anstatt sie sich mit einem Tier zu teilen.

Immerhin vier Prozent der Befragten sehen offensichtlich Tierliebe als positive Charaktereigenschaft: Sie würden einen Lebensgefährten mit bellendem oder miauendem Begleiter sogar bevorzugen.

Wenn es denn ein Haustier sein soll, dann ziehen gut zwei Drittel (67 Prozent) einen Hund vor, Katzen folgen mit 22 Prozent auf Platz zwei. Vor allem Männer finden Frauen mit Stubentigern attraktiv (35 Prozent). Mit Exoten wie etwa Spinnen oder Reptilien lässt sich dagegen beim anderen Geschlecht nicht punkten. Wer Glück in der Liebe haben will, sollte diese Viecher - genauso wie Hamster, Vögel oder Fische - aus seinem heimischen Zoo verbannen.

So alt ist Ihr Haustier in Menschenjahren

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Es ist ein tierisches Dilemma: Beim Gassigehen wirken die Vierbeiner vor allem auf andere Hundefans oft geradezu wie ein Magnet. Tierhalter haben natürlich generell auch gleich ein Gesprächsthema, das sich eventuell zum Flirt ausbauen lässt. Auf der anderen Seite werden Tiere etwa für Allergiker zum No-Go bei der Partnersuche. Nicht selten haben Singles auch Vorbehalte gegenüber dem Haustier, etwa, wenn sie glauben, im Herzen des potenziellen Partners sei kein Platz mehr für sie.

Die Lösung: Am besten, man geht ohne Vorbehalte auf Partnersuche und macht sich ein Bild von dem Menschen, nicht vom Tierhalter, rät deshalb ein Psychologe.

hn

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