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Der Reisepass und Personalausweis von Papst Franziskus ist auf seinen bürgerlichen Namen Jorge Bergoglio ausgestellt.

Warum er keinen Diplomatenpass will 

Das ist der Ausweis von Papst Franziskus

Rom - Er könnte sich einen Diplomatenpass ausstellen lassen, aber Papst Franziskus will keine Sonderbehandlung und geht - anders als seine Vorgänger - weiter mit dem normalen Ausweis auf Reisen.

Papst Franziskus hat nach Angaben des argentinischen Innenministeriums einen neuen Reisepass und Personalausweis bekommen. „Franziskus hat ausdrücklich darum gebeten, dass er nicht bevorzugt wird, sondern dass wir seine Anfrage auf dem normalen Verwaltungsweg bearbeiten“, teilte die Behörde am Montag (Ortszeit) mit. In Rom gab der Papst demnach den notwendigen Fingerabdruck, leistete seine Unterschrift und ließ sich für das Passfoto fotografieren.

Vergangene Woche habe er den argentinischen Botschafter in Rom kontaktiert und ihn über seine Entscheidung informiert, sagte Argentiniens Innenminister Florencio Randazzo am Montag in Buenos Aires. Sein Ministerium veröffentlichte zugleich Fotos des neuen Reisepasses und Personalausweises von Jorge Bergoglio, wie der Papst mit bürgerlichem Namen heißt.

Auf dem Passfoto ist der 77-Jährige in seiner päpstlichen weißen Robe und Kopfbedeckung zu sehen. Normalerweise müssen die Argentinier auf ihren Passfotos barhäuptig sein. Die "neue Geste des Papstes an unser Land erfüllt uns mit Stolz", sagte Innenminister Randazzo. Franziskus habe sich entschieden, "wie jeder andere argentinische Bürger" zu reisen und seinen Pass und seinen Personalausweis erneuern zu lassen.

Eigentlich können das Oberhaupt der katholischen Kirche und die im Vatikan lebenden Kardinäle Diplomatenpässe vom Vatikan als souveränem Staat ausgestellt bekommen.

AFP/KNA

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