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Ein Polizist wurde mehrfach am Bein getroffen, ein Mitarbeiter der Psychiatrie am Arm. 

Zwei Schwerverletzte in Frankfurt

Psychiatrie-Patient schießt mit Polizeiwaffe um sich

Frankfurt/Main - Ein wegen Suizidabsichten zwangseingewiesener Psychiatrie-Patient hat in einer Klinik in Frankfurt um sich geschossen. Dabei verletzte er zwei Menschen schwer - und traf auch sich selbst.

Mitarbeiter des Städtischen Klinikums Höchst alarmierten gegen 3.00 Uhr die Polizei und baten um Unterstützung, weil der randalierende Patient nicht in den Griff zu kriegen war, wie ein Polizeisprecher berichtete. Als drei Beamte in dem Patientenzimmer der psychiatrischen Abteilung eintrafen, habe sie der Mann sofort angegriffen. Er würgte demnach einen der Polizisten und entriss ihm die Dienstwaffe. "Damit schoss er im Zimmer und dem angrenzenden Flur um sich", sagte der Polizeisprecher.

Der Mann habe wahllos geschossen und dabei das gesamte Magazin der Waffe geleert, berichtete die Polizei. Das entspricht nach Einschätzung von Fachleuten 15 Schuss.

Ein Polizist wurde mehrfach am Bein getroffen, ein Mitarbeiter der Psychiatrie am Arm. Lebensgefahr bestehe aber nicht. Mit Unterstützung zahlreicher Polizeikräfte sei es letztlich gelungen, den Randalierer festzunehmen.

Der 33-Jährige war zuvor im Frankfurter Stadtteil Bockenheim aufgegriffen worden und nach Mitternacht zwangseingewiesen worden, da er sich das Leben nehmen wollte. Ob er unter Drogen stand, blieb zunächst unklar.

dpa

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