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Polizeibeamte halten im Sauerland ein ausgebüxtes Känguru mit einen Fußballnetz fest.

Mit Fußballnetz

"Pedro" auf Abwegen: Polizei fängt ausgebüxtes Känguru

Attendorn - Schon wieder hüpft ein Känguru davon. Diesmal im Sauerland: Polizisten und Anwohner machen sich daran, das Tier wieder einzufangen - mit dem Netz eines Fußballtores.

Polizisten haben im Sauerland ein ausgebüxtes Känguru eingefangen. Zeugen hatten das exotische Beuteltier mit Namen "Pedro" am Donnerstag in Attendorn entdeckt und die Polizei gerufen.

Die Beamten rekrutierten einige Schaulustige und beendeten den Ausflug des Beuteltiers, indem sie es in einer Einfahrt einsperrten. Einer der Nachbarn holte dann noch das Netz eines Fußballtores aus seiner Garage. Damit habe man Pedro fixieren können, ohne sich oder das Känguru zu verletzen, sagte ein Polizeisprecher in Olpe am Freitag.

In der Zwischenzeit war auch der im Nachbarort wohnende Tierhalter ermittelt worden, der sein Känguru abholte. Der Mann hält nach ersten Informationen vier der exotischen Tiere. Kinder sollen nach einem Besuch im Känguru-Gehege vermutlich die Tür nicht richtig verschlossen haben.

In den vergangenen zwei Jahren hatten bereits vier weitere Kängurus im Sauerland für Schlagzeilen gesorgt. Die Herkunft von "Skippy" Nummer 1 und 2 konnte nicht geklärt werden. "Skippy 1" wurde gefangen und von einem Züchter in Medebach in Obhut genommen. "Skippy 2" war allerdings in diesem Sommer ein trauriger Fall. Das Tier hüpfte auf der Bundesstraße 7 vor ein Auto und kam ums Leben. Die beiden weiteren Kängurus waren einem Züchter entlaufen. Auch hier gab es ein Unfallopfer, das andere Tier konnte unverletzt gefangen werden.

dpa

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