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Völlig erschöpft konnte das Pferd aus der Zisterne gerettet werden.

Stundenlanger Einsatz im Taunus

Pferd mit Kran aus Zisterne gerettet

Wehrheim - Ein Pferd ist im Taunus in eine vier Meter tiefe Zisterne eingebrochen - und fast unverletzt mit Hilfe eines Krans gerettet worden.

Ein Pferd ist im Taunus in eine vier Meter tiefe Zisterne eingebrochen - und fast unverletzt gerettet worden. Es dauerte drei Stunden, bis die Feuerwehr und ein Bergungsunternehmen das Tier befreit hatten, wie der Kreisbandmeister des Hochtaunuskreises, Lars Benndorf, am Sonntagabend sagte. Das Pferd trug nur ein paar Schürfwunden davon.

Das Tier war auf dem Gelände eines Reiterhofes in Wehrheim im Taunus über den Deckel einer Regenwasser-Zisterne gelaufen, als dieser einbrach. Da es sich laut Feuerwehr um eine kleine Pferderasse handelte, versank das Tier fast vollständig im Wasser. Es musste strampeln, um den Kopf über Wasser zu halten.

Als die Retter eintrafen, war das Tier laut Benndorf „sehr erschöpft, aber dadurch auch sehr ruhig“. Als erstes habe die Feuerwehr das Wasser abgepumpt, damit das Pferd wieder Boden unter den Füßen hatte. 30 bis 40 Mann halfen mit, als es daran ging, mit Bagger, Kran und Gurten das Tier aus dem Schacht zu heben.

„Gott sei Dank ist alles gut ausgegangen“, sagte der Besitzer des Pferdes, Christoph Leibold, am Montag. Das Pferd habe die Aufregung gut verkraftet und sei wieder im Stall. Der Arzt behalte das Tier aber weiter im Auge.

dpa

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