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Der Kutscher hatte die Kontrolle über das Gefährt verloren und war mit dem Pferdegespann gegen einen Baum gekracht.

Gespann prallt gegen Baum

Pferdekutsche verunglückt: Kutscher (78) stirbt

Attenweiler - Elf Kinder feiern Geburtstag mit einer Kutschfahrt. Dann verliert der Kutscher die Kontrolle. Der Ausflug endet tödlich.

Tragisches Ende eines fröhlichen Kindergeburtstages: Bei einem Ausflug mit einer Pferdekutsche in Oberschwaben ist ein 78-jähriger Kutscher ums Leben gekommen. Sieben Kinder und ein Vater wurden verletzt. Der Kutscher hatte die Kontrolle über das Gefährt verloren und war mit dem Pferdegespann gegen einen Baum gekracht. Polizei und Staatsanwaltschaft suchten am Freitag weiter nach der Ursache. Unklar sei, ob ein technischer Defekt vorliege oder menschliches Versagen zu dem Unglück in Attenweiler (Kreis Biberach) geführt habe, sagte ein Polizeisprecher.

Die Kutsche war am Donnerstagabend auf einer abschüssigen Straße unterwegs, mit dem Vater und elf Kindern an Bord. Obwohl der Kutscher stark bremste, gelang es ihm nicht, den Wagen unter Kontrolle zu halten. Beim Zusammenprall wurde der Mann zwischen Kutsche und Baum eingeklemmt. Er starb noch an Ort und Stelle, sein Begleiter auf dem Kutschbock erlitt leichte Verletzungen.

Eine Elfjährige wurde gegen einen Baum geschleudert und schwer verletzt. Sechs weitere Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren kamen mit leichten Blessuren davon. Die Feuerwehr musste die beiden Pferde aus ihrem Geschirr befreien. Die Tiere blieben unverletzt.

Die Ermittler gehen nach derzeitigem Stand nicht davon aus, dass das Alter des Kutschers zum Unfall führte. „Wer soll in der Lage sein, ein Gespann zu führen, wenn nicht Lebenserfahrene, die das ihr ganzes Leben gemacht haben“, sagte der Sprecher. Es handle sich um einen erfahrenen Kutscher, der die Kinder nicht gewerblich, sondern aus Gefälligkeit auf den Ausflug mitnahm.

dpa

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