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Das Überwachungsvideo zeigt einen unbekannten Mann, der nachts in den Ställen herumschleicht.

Brutaler Täter per Video gesucht

Mini-Pferde sexuell missbraucht

Orlando - Grausamer Fall von Tierquälerei in Florida: Ein Unbekannter hat den Wachhund eines Gestüts getötet und  mehrere Miniatur-Pferde sexuell missbraucht.

Ein Unbekannter vergeht sich auf einem US-amerikanischen Pferdegestüt seit Monaten an den Tieren. Mehrere Miniatur-Pferde missbrauchte der Täter sexuell, zudem wurde der Hund tot aufgefunden, der zur Bewachung der Pferde über Nacht in den Ställen war. Die Züchterin Abby Conder hofft nun, den Täter durch ein Überwachungsvideo zu identifizieren.

Brutale Vorgehensweise

Seit Mai 2012 kam ein Unbekannter regelmäßig mitten in der Nacht in die Ställe und verging sich an den Mini-Pferden, erzählte Abby Conder der Huffington Post. Der erste Vorfall kam ans Licht, als die Züchterin und ihr Ehemann eines der Tiere angebunden an einen Zaun entdeckten. Erst dachten sie, es handle sich um einen Streich von Jugendlichen. Doch als sie den Schweif des Tieres genauer betrachteten, bot sich ihnen ein entsetzlicher Anblick. "Es sah aus, als hätte jemand eine Granate über der Stute gezündet", wird die Züchterin zitiert. Dem Tierarzt zufolge hatte sich der brutale Täter mit einem Gegenstand, vielleicht einem Baseball-Schläger, an dem Pferd zu Schaffen gemacht. Außerdem wurden Sperma-Spuren an dem Tier sichergestellt.

Täter auf Überwachungsvideo

Die Polizei riet Abby Conder, eine Kamera in den Ställen zu installieren, da nur so der Verantwortliche identifiziert werden könne. Conder befolgte den Rat - und tatsächlich war eines Tages ein unbekannter Mann darauf zu sehen: der mutmaßliche Täter. Doch als die Pferdebesitzerin den Beamten das Filmmaterial präsentierte, wiegelten diese ab. Zwar wurden Fotos vom Tatort gemacht, doch weiter könne man nichts tun, sagte man der Pferdebesitzerin. Conder müsse den Täter auf frischer Tat ertappen und festhalten, dann könne sie die Beamten zur Hilfe holen.

Die zuständige Polizeistation teilte der Huffington Post mit, man arbeite an dem Fall. Nähere Auskünfte wollte man allerdings nicht machen.

vh

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