Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler

Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler
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Das Wochenende soll nasskalt werden. Foto: Frank Rumpenhorst

Pfingsten wird ungemütlich

Traditionell bezeichnen die Eisheiligen einen Kälteeinbruch im Mai - und der steht den Bundesbürgern nun pünktlich kurz bevor. Das Pfingstwochenende soll ungemütlich werden.

Offenbach/München (dpa) - Noch vor einer Woche tummelten sich viele Menschen in der Sonne - nun heißt es: warm anziehen. Wer auf den Ausflug an Pfingsten nicht verzichten mag, sollte außerdem einen Schirm mitnehmen.

Kaum ist vielleicht der erste kleine Sonnenbrand des Jahres abgeklungen, bringt Polarluft aus dem Norden einen Temperatursturz. Das Pfingstwochenende soll nasskalt werden, die 20 Grad-Marke ist in weiter Ferne, Picknicks und Biergartenbesuche müssen verschoben werden.

Am Samstag seien nicht mehr als zwölf bis 17 Grad zu erwarten, am Sonntag zehn bis 14 und am Montag neun bis 15 Grad, sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Dazu gebe es Schauer, einzelne Gewitter und kalte Nächte: "In windgeschützten Lagen kann bei längerem Aufklaren leichter Bodenfrost auftreten."

Am Freitag war es in weiten Teilen Deutschlands noch fast sommerlich, aber dem Süden brachte das Tief "Yekaterina" viel Regen, der erst am Samstag nachlassen sollte. Es galt eine Unwetterwarnung des DWD vor ergiebigem Dauerregen für die südlichen Landesteile von Bayern und Baden-Württemberg.

Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, meldet sich der Winter noch einmal mit aller Macht zurück. Bis zum Pfingstmontag werde in 2962 Metern Höhe ein halber Meter Neuschnee erwartet, sagte der Wetterbeobachter Robert Schardt am Freitag. Bereits seit Donnerstag seien 20 Zentimeter Neuschnee gefallen, die Schneehöhe betrage nun 3,70 Meter.

"Der Gipfel ist in Wolken, es schneit und die Temperatur beträgt minus 3,5 Grad", berichtete der DWD-Mitarbeiter. Allerdings seien winterliche Verhältnisse zu dieser Jahreszeit auf der Zugspitze alles andere als ungewöhnlich: "Es ist ja erst Mitte Mai. Dafür sind das normale Temperaturen."

Und so sagt es auch die Tradition: Schließlich bezeichnen die Eisheiligen einen Kälteeinbruch im Mai, traditionell zwischen dem 11. und dem 15. Mai. Namensgeber sind Bischöfe und Märtyrer aus dem 4. und 5. Jahrhundert: Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und Sophia (15. Mai), auch "kalte Sophie" genannt. In einigen Regionen wird allerdings Mamertus nicht als Eisheiliger gezählt, in anderen fehlt Sophia.

Meteorologe Ruppert hat einen Trost für Landwirte und Gärtner parat: "Ist der Mai kühl und nass, füllt's dem Bauern Scheun' und Fass", zitierte er eine Bauernregel.

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