Journalist nach Kritik an Polizei angeschossen

Manila - Lynchjustiz in Südostasien? Im Süden der Philippinen ist ein polizeikritischer Rundfunkjournalist angeschossen worden.

Am Donnerstagabend sei der Reporter vom Radiosender DXIF mit dem Motorrad nach Hause gefahren und in die Brust geschossen worden, wie die Polizei mitteilte. Der Journalist sei von seinem Motorrad gefallen und erneut angeschossen worden, bevor er sich in eine Feuerwehrstation habe flüchten können. Die Täter flohen auf Motorrädern. Der Reporter hatte im Radio gesagt, die Polizei mache mit Drogendealern gemeinsame Sache. 123 philippinische Journalisten sind nach Angaben eines Medienbeobachters seit 1986 in dem Land getötet worden.

dapd

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