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Im Dresdner Zoo sind vier Humboldtpinguine einem Streit brütender Elternpaare zum Opfer gefallen.

Tragödie in Dresden

Drama um Pinguin-Paar in Zoo - es gibt eine Vermutung, warum

Bei einem Pinguin-Paar im Dresdner Zoo schlüpfte ihr Küken nicht - daraufhin kam es zu einem Drama. Vier Pinguine starben.

Dresden - Im Dresdner Zoo ereignete sich Ende Mai eine Tragödie, wie Bild berichtet. Vor ein paar Monaten fingen drei Pinguin-Paare demnach an, Eier auszubrüten. Das klappte jedoch nur bei zwei Pinguin-Paaren - bei dem dritten sei die Befruchtung offenbar fehlgeschlagen. Aufgrund von Gesundheitsrisiken für die Elterntiere sei das Ei aus dem Nest entfernt worden, bevor es verfaulen konnte, zitiert das Nachrichtenportal eine Aussage des Zoo-Chefs Karl-Heinz Ukena. 

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Pinguin Paar im Dresdner-Zoo tötet aus Eifersucht

Ab dem Zeitpunkt nahm das Drama laut Bild seinen Lauf: Vermutlich aus Eifersucht habe das Paar am 21. Mai das Nest eines anderen Pinguin-Paares übernommen und die beiden fremden Küken getötet. Doch nur wenige Tage später verübten die beiden aggressiven Pinguine den nächsten Angriff - dieses Mal gegen ein anderes erwachsenes Pinguin-Paar gerichtet. „Obwohl sich das Pinguin-Pärchen zunächst in der übernommenen Höhle niederzulassen schien, kam es am 25. und 26. Mai erneut zu heftigen Attacken, die dieses Mal jedoch gegen die Elterntiere der noch verbliebenen zwei Jungvögel gerichtet waren. Die Altvögel verstarben kurz nach den Angriffen vermutlich an einem stressbedingten Herzkreislaufversagen“, zitiert bild.de den Zoo-Chef.

Angriff für Pinguine in freier Wildbahn nicht ungewöhnlich

Der Angriff sei überraschend gekommen - für Pinguine in der freien Wildbahn jedoch nicht ungewöhnlich. Ein solches Verhalten von Zoo-Pinguinen sei aber selbst Mitarbeitern mit jahrzehntelanger Erfahrung noch untergekommen, erklärt der Zoo-Chef gegenüber B ild. Die beiden verbliebenen Jungtiere werden nun per Hand aufgezogen.

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lr

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